Feierliche Begrüßung des neuen Chefs der Augusta-Gefäßchirurgie

Ein herzliches Willkommen gab es nun auch in offizieller Runde für den neuen Chefarzt, der die Klinik für Gefäßchirurgie an der Augusta-Kranken-Anstalt bereits am 1. Juli übernommen hatte: Die Evangelische Stiftung Augusta als Träger und das Krankenhaus nahmen Dr. Jochen Beyer herzlich in ihre „Familie“ auf.
Professor Dr. Alexander S. Petrides als Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer Ulrich Froese begrüßten die Gäste der Einführungsveranstaltung. In der Aula des Institutsgebäudes an der Bergstraße referierte Dr. Beyer über „Gefäßchirurgie im interdisziplinären Zusammenspiel heute und morgen“. Professor Dr. Gerhard Walterbusch, Chefarzt der Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie am St. Johannes-Hospital in Dortmund, lobte Beyer als erstklassigen Gefäßchirurgen und wünschte seinem Ex-Oberarzt an dessen neuer Wirkungsstätte in Bochum viel Glück und Erfolg. Dr. Beyer dankte seinem Ex-Chef – und auch seinem Vorgänger Dr. Hellmut Latka, der „mir ein gut bestelltes Haus hinterlassen hat.“ Im anschließenden „gemütlichen Teil“ gab es reichlich Gelegenheit für angenehme Gespräche.
Der „Neue“ ist in Bochum freilich ein „Alter“, denn Dr. Jürgen Beyer, der Vater des 42jährigen hatte eine Augenarzt-Praxis in Bochum, Mutter Frauke Beyer war hier Rechtsanwältin. Das Abitur machte er 1984 an der Albert Einstein-Schule, sein Studium bis 1991 an der Ruhr-Universität. Großvater mütterlicherseits ist der berühmte Ruhrgebiets-Kolumnist Wilhelm Herbert Koch, der geistige Vater von „Kumpel Anton“. Opa väterlicherseits war Dr. ing. Max Beyer, der als Geschäftsführer der Müller AG das Bochumer Schauspielhaus baute. Mehr Bochum geht sicher kaum.
Mit den bewährten Oberärzten Dr. Jutta Voss und Dr. Holger Matzdorf bildet Dr. Beyer nun das hochkarätige OP-Team in der Gefäßchirurgie. Eng vernetzt ist man mit der Gefäßchirurgie am EvK in Hattingen. Beide Abteilungen sind Teil des gemeinsamen Trägers, der Evangelischen Stiftung Augusta.