Dr. Rainer Poburski, Chefarzt der Neurologie am Evangelischen Krankenhaus Hattingen, macht aufmerksam auf die Möglichkeit, mit einer sogenannten Apomorphinpumpe das Spätstadium des Morbus Parkinson für die Patienten angenehmer zu gestalten.

Es handelt sich dabei um eine tragbare Micro-Spritzenpumpe für die Parkinson-Therapie. Der CRONO APO-go ist eine Sonderversion und dient speziell zur Applikation von Apomorphinen zur Therapie des Morbus Parkinson in der Spätphase. Apomorphin ist der Rettungsanker für Parkinson-Patienten, wenn die Therapie mit den oralen Parkinson - Arzneimitteln, ausgeschöpft ist. Die Bedienung ist sehr einfach und innerhalb von einigen Minuten zu erlernen.

Der CRONO APO-go ist dafür die ideale Mikro-Spritzenpumpe, weil das Gerät aufgrund der Größe und des Gewichtes (117g) unauffällig am Körper getragen werden kann, die Lebensqualität dadurch erhöht wird und die Bedienung sowie ein Spritzenwechsel sehr einfach ist.

Durch Verwendung einer 20 ml Spezialspritze braucht nur einmal täglich die Spritze gewechselt zu werden. Dieses Gerät stellt zur Zeit den europäischen Standard in der subkutanen Apomorphin-Therapie dar.

Der Wirkstoff Apomorphin wurde bereits 1869 erstmals synthetisiert und seine Anwendungsmöglichkeiten sind bis heute vielfältig. Es wird zur Beruhigung, zur Behandlung von Alkoholabhängigen, als Brechmittel und zur Behandlung des Morbus Parkinson in der Spätphase eingesetzt.
Apomorphin wird aus dem Grundstoff Morphium hergestellt, hat aber – da es chemisch verändert wurde – völlig andere therapeutische Eigenschaften: Es macht weder abhängig noch unterliegt es dem Betäubungsmittelgesetz (BTM). Wegen seiner schnellen Wirksamkeit wird es auch als “Rettungsmedikament” für Parkinsonpatienten bezeichnet. Es kann die Mobilität erhalten und erhöht damit sowohl die Lebensqualität des Patienten als auch seiner Angehörigen.