Knapp 30 Liter Blut flossen im EvK

Es gab nicht weniger als 70 Anmeldungen für den zweiten Blutspende-Termin des Deutschen Roten Kreuzes im Evangelischen Krankenhaus Hattingen. Allein von einem Kurs der Krankenpflegeschule hatte sich beinahe die Hälfte der Schülerinnen und Schüler zum Spenden angemeldet. So drängten sich erstaunlich viele junge Leute vor dem Zugang zum Raum der Stille, der an diesem Nachmittag nichts weniger war als still. Die Unruhe dort aber war auch den Pastoren sehr angenehm, denn schließlich wurde dort ehrenamtlich gespendet, trennten sich die Menschen für ein "vergelt’s Gott" und einen kleinen Imbiss von ihrem kostbaren Lebenssaft. – Und dies alles, um anderen Menschen zu helfen.

Dass am Ende die 70 anvisierten Spenden nicht zustande kamen, hat letztlich niemanden gestört, denn es wurden immerhin 59 Spender gezählt.
Eine Krankenpflegeschülerin war richtig zerknirscht und neidisch auf die Mitschülerinnen, die von den Rot-Kreuz-Mitarbeitern "angezapft" wurden: Sie hatte wegen eines erst kürzlichen Windpocken-Kontaktes nicht spenden dürfen.