Augusta bot Identifikationverfahren im Haus

Weil die Augusta-Kranken-Anstalt bundesweit eines von nur elf  Modell-Krankenenhäusern für die elektronische Gesundheitskarte ist, hatten die Bochumer Mediziner die "Meldestelle" der Ärztekammer und das Fotostudio direkt vor der Tür: Im oberen Foyer der Augusta-Kranken-Anstalt. Geschäftsführung und IT-Abteilung hatten dafür gesorgt, dass die ca. 80 beteiligten Ärzte des Hauses hier das Identverfahren für den Heilberufsausweis durchlaufen - und damit alle Lauferei und Verwaltungsakte auf einen Schlag hinter sich bringen konnten.

Die in den sogenannten 10.000er Test eingebundenen Mediziner arbeiten in der zentralen Notfallambulanz bzw. Aufnahmestation, der chirurgischen und der urologischen Ambulanz. "Für den Test", so Kay Siercks, IT-Leiter der Evangelischen Stiftung Augusta, "wurden noch nicht alle Abteilungen eingebunden."

Man hatte sogar dafür gesorgt, dass eine Fotografin von Foto Hamer vor Ort war und dort - gleich zum Mitnehmen - die für den neuen Ausweis geforderten biometrischen Fotos machte.

Am Test beteiligt sind die Abteilungen von Professor Dr. Jörg Schüller (Urologie), Professor Dr. Alexander S. Petrides (Innere), Professor Dr. Dirk Bokemeyer (Nephrologie), Professor Dr. Dirk Behringer (Onkologie), Privat-Dozent Dr. Benno Mann (Chirurgie), Dr. Hellmut Latka (Gefäßchirurgie), Professor Dr. Michael Wehr (Kardiologie) und Professor Dr. Santiago Ewig (Pneumologie)