Dr. Beyer ist neuer Chef der Gefäßchirurgie

Er ist ein Kind dieser Stadt, der neue Chefarzt, der die Klinik für Gefäßchirurgie an der Augusta-Kranken-Anstalt ab 1. Juli übernimmt: Dr. Jochen Beyer ist in Bochum sogar zutiefst verwurzelt, auch wenn er das, als er 1991 „in die Fremde“ ging, nicht so gefühlt hat: „Ich wollte raus in die Welt – und hätte mir nie träumen lassen, dass ich einmal nach Bochum zurück kommen würde.“

Der Vater des 42jährigen hatte eine Augenarzt-Praxis in Bochum, die Mutter war hier Rechtsanwältin. Das Abitur machte er 1984 an der Albert Einstein-Schule, sein Studium bis 1991 an der Ruhr-Universität. Großvater mütterlicherseits ist der berühmte Ruhrgebiets-Kolumnist Wilhelm Herbert Koch, der geistige Vater von „Kumpel Anton“. Opa väterlicherseits war Max Beyer, der als Geschäftsführer der Müller AG das Bochumer Schauspielhaus baute. Mehr Bochum geht wohl kaum.

Als Arzt im Praktikum zog es ihn dennoch heraus aus dem „Pott“, nach Berlin, dann zum Grundwehrdienst als Stabsarzt  nach Nienburg an der Weser, später in die Nähe von Hannover, bevor er 1997 an der Ruhr-Universität promovierte und dann für zwei Jahre die sportmedizinische Betreuung der Deutschen Fußballnationalmannschaft (U15/U16) übernahm.

Es folgten Stationen in Hannover, im St. Marien-Hospital Lünen und an der Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie am St. Johannes-Hospital Dortmund, wo Dr. Beyer 2002 Oberarzt im Bereich Gefäßchirurgie wurde. Mit den bewährten Oberärzten Dr. Jutta Voss und Dr. Holger Matzdorf bildet Dr. Beyer nun das hochkarätige OP-Team in der Gefäßchirurgie. Eng vernetzt ist man mit der Gefäßchirurgie am EvK in Hattingen. Beide Abteilungen sind Teil des gemeinsamen Trägers, der Evangelischen Stiftung Augusta.

Dr. Beyer ist verheiratet und – natürlich - Fan des VfL Bochum, bei dessen Spielen er seit Jahren regelmäßig mitfiebert. Und dass der neue Augusta-Chefarzt auch am 11. Juni beim Grönemeyer-Konzert war, so sagt er, „das versteht sich wohl von selbst.“