Internationale Kooperation untersucht Zahnimplantate
auf der "wissenschaftlichen Achse" Bochum, Bonn, Freiburg und Bern

Bochum ist und bleibt ein innovativer Standort für Wissenschaft, Medizin und Zahnmedizin im Ruhrgebiet: In einer internationalen wissenschaftlichen Kooperation zwischen der Zahnklinik Bochum der Augusta-Kranken-Anstalt (Lehrklinik der Universität Witten/Herdecke) und den Universitäten Bonn, Freiburg und Bern soll mit der weltweit ersten Untersuchung gezeigt werden, welche Methode bei Zahnimplantaten die beste Ästhetik erbringt.
Konkret geht es darum, wie der Übergang der Implantatwurzel zur Implantatkrone am besten gestaltet werden sollte. Es gibt hier verschiedene, regelmäßig angewendete und praktisch gleichwertige Methoden, die nun direkt verglichen und wissenschaftlich ausgewertet werden sollen.
Professor Dr. Wilfried Schilli aus Freiburg, einer der renommiertesten Wegbereiter der Implantologie in Deutschland, zeichnet neben dem Augusta-Implantologen Dr. Dr. Norbert Enkling für die Studie verantwortlich. "Zahnimplantate haben die Zahnmedizin in den letzten 20 Jahren revolutioniert", sagt er. "Verlorene Zähne können sicher durch Titan-Implantate und darauf befestigte Kronen ersetzt werden. Die Erfolgsquote liegt bei fast 100 Prozent, die Haltbarkeit ist beinahe unbegrenzt."
50 Bürger der Region können an dieser Studie teilzunehmen. Pro Patient sind drei oder sechs Implantate im Seitenzahnbereich des Unterkiefers geplant. Interessierten Teilnehmern müssen diese Zähne seit mindestens einem halben Jahr fehlen. In engen Nachkontrollen über ein Jahr wird die Einheilung der Implantate durch die Wissenschaftler begleitet und dokumentiert, wodurch eine außergewöhnliche Sicherheit für die Patienten entsteht. Der zeitliche Mehraufwand wird den Patienten über eine erhebliche Preisreduktion vergütet.

Interessenten für diese Studie können sich per e-mail (HP.joehren@t-online.de) melden
Nähere Informationen – täglich 14-17 Uhr - unter:
0234 5840086 (Frau Popovic - Zahnklinik Bochum)