Bernhard Rothländer wird am 24. Februar 100 Jahre alt

Witze macht Bernhard Rothländer, der am 24. Februar seinen 100. Geburtstag feiert, immer noch gern. "Mein Vater lebt noch", erzählt er grinsend, als ihm Norbert Bongartz, Leiter des Altenheimes Am Kesterkamp etwas vorlesen will. "Der ist jetzt 141 Jahre alt."
Fast ein Jahrhundert lebte der Senior in Gelsenkirchen, wohnt nun seit Mitte April 2003 auf eigenen Wunsch in einem Einzelapartment im Altenheim der Evangelischen Stiftung Augusta in Bochum-Linden. Dass der Jubilar durch und durch "königsblau" ist, beweist er mit einem knappen Kommentar: "Der VfL Bochum wird niemals Deutscher Meister."
Bernhard Rothländer, der zwar nicht mehr so gut sehen kann, aber hellwach an Gesprächen teilnimmt, blickt auf ein aktives Leben zurück. 50 Jahre war er als Formschlosser bei der Firma Thyssen beschäftigt und verbrachte seine Freizeit nach der harten Arbeit als leidenschaftlicher Kleingärtner.
war lange Jahre erster Vorsitzender im Brieftaubenverein und aktives Mitglied im Fußballverein Blau-Weiß Gelsenkirchen.
Im September 1939 heiratete er seine Frau Luise, die schon vor zehn Jahren verstarb. Mit ihr hatte er einen Sohn, der aber bereits 1947 im Kindesalter verstarb. Ganz in der Nähe des Altenheims am Kesterkamp wohnt übrigens eine Nichte des Jubilars, die sich um ihn kümmert.