Ins Praktische Jahr (PJ) starten in dieser Woche 26 junge Mediziner in den drei Krankenhäusern der Evangelischen Stiftung Augusta in Bochum (Augusta/14) und Hattingen (EvK/12). In einer dreitägigen Info-Veranstaltung in verschiedenen Abteilungen wurden die jungen Männer und Frauen an die Häuser und die Patienten herangeführt.

„Die Gruppe präsentierte sich zum Auftakt noch eher schüchtern“, erzählt Annegret Hintz-Düppe, Leiterin des Zentralen Pflegedienstes der Stiftung. Der Begrüßung durch Prof. Dr. Alexander S. Petrides, den Ärztlichen Direktor des Augusta, folgten Infos über die zahlreichen Einrichtungen der Stiftung im Bereich Medizin, Pflege und Bildung. Direkt im Anschluss gab IT-Chef Kay Siercks den Jung-Medizinern eine Einführung in die EDV der Stiftung, die schon geraume Zeit voll digitalisiert ist. Alle Bilder (Röntgen und CT) aller drei Krankenhäuser in Bochum und Hattingen sind jederzeit überall mit Laptops abrufbar.

Auch Privatdozent Dr. Helfried Waleczek, Chef der Chirurgie am EvK und Prof. Dr. Dirk Behringer, Chef der Onkologie im Augusta hießen die angehenden Ärzte willkommen.

Und auch die Seelsorge kümmerte sich um die „Neuen“: „Jetzt geht es los! Meine Rolle als Pjler in der Evangelischen Stiftung Augusta“ hieß der Veranstaltungstag, in dessen Verlauf

unter anderem auch Hygienerichtlinien und ethische Grundsätze wie Patientenverfügung und das Thema „Wahrheit am Krankenbett“ diskutiert wurden. Auch die Augusta Akademie sowie Fortbildungsmöglichkeiten wurden vorgestellt. Schließlich zeigten aktuelle PJler zeigen den Neuen die Häuser.