Im Bild – beim Einsatz „vor Ort“ (von links): Oberarzt Dr. Hans-Ulrich Benn, Prof. Dr. Andreas Tromm,  Dr. Lasse Schäfers und Stationsleitung Schwester Raphaela.

Innovative Bilder-Technik im EvK

Das mobile Zeitalter erfasst das Evangelische Krankenhaus mehr und mehr – und dies zur großen Erleichterung der Mediziner sowie des Pflegepersonals sowie zur Erhöhung der Patientensicherheit. Sämtliche Stationen des EvK sind nun mit Notebooks ausgestattet, die nicht nur, aber vor allem bei der Visite zum Einsatz kommen.

Drei Stationen waren schon vor einiger Zeit mit Notebooks ausgerüstet worden. Jetzt wurde dieser Service auf alle anderen ausgeweitet. Auf den mobilen Rechnern ist zusätzlich zur hauseigenen Software und den üblichen Standardprogrammen jeweils auch ein sogenannter „JiveX Reviewclient“ installiert.

Mit Hilfe dieser Betrachtungs-Software sind die Bilder sämtlicher Computer- und Kernspin-Tomografien nun an jedem Bett online verfügbar und müssen nicht mehr mitgebracht werden. „Die Menge an Bildern“, erläutert EDV-Chef Kay Siercks, „ist anders kaum noch zu bewältigen.“

Sämtliche wichtigen Patientendaten sind über die Krankenhaus-Software übersichtlich dargestellt, sind bei der Visite im unmittelbaren Zugriff und können direkt am Patientenbett ergänzt werden. Unnötige Doppeluntersuchungen werden vermieden – auch weil sich durch die digitale Bildbearbeitung eine höhere diagnostische Qualität als durch die konventionelle Röntgendiagnostik erzielen lässt. Zudem müssen Bilder durchgeführter Röntgenuntersuchungen nicht mehr aufwändig im Archiv gesucht werden.

„Schon unmittelbar nach der Röntgen-Untersuchung“, sagt Prof. Dr. Andreas Tromm, der sichtlich erfreute Chef der Inneren Klinik, „haben wir die aktuellen Bilder hier und können sie z.B. auch dem bettlägerigen Patienten bei der Visite direkt in seinem Zimmer zeigen und erklären.“

Auch Mario Kleist, der Kaufmännische Leiter des EvK ist voller Lob für diese Investition in die Zukunft, für diesen Quantensprung in der Krankenhaus-Technik. „Alle, wirklich alle bei uns im Haus“, erzählt er, „sind begeistert von dieser überragenden Technik, die über ein kabelloses Netzwerk mit großen Bild-Servern ermöglicht wird.“  Damit einher gehe im übrigen auch eine geringere Strahlenbelastung für den Patienten. Und schließlich werde durch den Wegfall der chemischen Bildentwicklung auch etwas für die Umwelt getan.