Chef-Blut fürs DRK

Mit gutem Beispiel vorangegangen sind die Chefärzte Privatdozent Dr. Helfried Waleczek und Dr. Gerhard Schlosser beim ersten Blutspendetermin im Evangelischen Krankenhaus Hattingen: Sie opferten im zur Spendenstation umfunktionierten Raum der Stille selbst je einen halben Liter ihres Blutes für die gute Sache.
Sie kamen zwar spät und legten beide einen jeweils sehr alten Führerschein vor – aber es war ein Beweis dafür, dass tatsächlich auch spät Kommende vorangehen können (s.o.).
Anästhesiologe Schlosser, der sich als Verantwortlicher für Transfusionsmedizin im EvK um Blutkonserven kümmert, und sein Kollege aus der Chirurgie freuten sich darüber, dass das Deutsche Rote Kreuz einen Erfolg vermelden konnte: 70 Spender waren gekommen – und 40 davon waren sogar die begehrten Erstspender. Annegret Hintz, Pflegedirektorin der Evangelischen Stiftung Augusta, hatte sich einen guten Zuspruch gewünscht und eine Wiederholung der Aktion in Aussicht gestellt. Nach dem Erfolg besteht nun kein Zweifel mehr, dass es wieder eine Blutspende im EvK geben wird. (esa)