Tag der offenen Tür im Gefäßcentrum Bochum
an der Augusta-Kranken-Anstalt im Rahmen des Gefäßtages
der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie am 21.10.2006


Reges Patienteninteresse und großer Zuspruch zum Aktionstag.
Behandelt wurden die Themen:

-Therapie der Bauchschlagadererweiterung (Aortenaneurysma)
-Behandlung von Durchblutungsstörungen der Beine
-Behandlungsschritte im Falle einer Verengung der Halsschlagader

Nach einem einführenden Referat zur Entstehung und Diagnosemöglichkeiten der AVK durch Herrn Oberarzt Dr. Markus Herwig wurden zu den einzelnen Themen kommentierte Filme und Fallbeispiele aufgeführt, die interdisziplinären Behandlungsstrategien ausführlich erklärt und der Ablauf solcher Behandlungsmodalitäten im Gefäßcentrum dargelegt.
Diesbezüglich bestand die Möglichkeit, die Behandlungsräume kennenzulernen wie auch die Untersuchungsmaterialien oder auch therapeutische Materialien anhand von Mustern zu "begreifen" wie z. B. Kathetermaterial, Stents, Ballon-Katheter wie auch Kryoplastie-Katheter und Cutting-Ballons. Auch die hochmodernen Behandlungsverfahren wurden den Interessierten ausführlich dargestellt.

Fernerhin wurde von Frau Oberärztin Dr. Voss ausführlich das Für und Wider verschiedener Methoden der Krampfaderbehandlung dargelegt.
In der Gefäßchirurgischen Ambulanz bestand die Möglichkeit, Ultraschalluntersuchungen der Gefäße demonstriert zu bekommen wie auch im Einzelfall auf eigenen Wunsch auch selbst untersucht zu werden.

Die beiden leitenden Ärzte des Gefäßcentrums Dr. med. Latka (Chefarzt der Gefäßchirurgie) und Dr. med. D. Longwitz zeigten sich befriedigt über die große Anzahl der Teilnehmenden und das rege Interesse an den Vorträgen und Fallbeispielen.
Durch die enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen war unter den interessierten Teilnehmern eine große Anzahl auch Selbstbetroffener, denen Therapievorschläge und -Alternativen aufgezeigt werden konnten.

Das große Interesse ermutigt uns dazu, auch im nächsten Jahr wieder einen offenen Tag im Rahmen des Gefäßtages anzubieten, um sowohl auf die Prophylaxe von Gefäßkrankheiten wie auch auf Früherkennungsmethoden und Behandlungsmodalitäten erklärend hinzuweisen.
Auch die Möglichkeit, Untersuchungsverfahren, Behandlungsräume und Therapiematerialien selbst in Augenschein zu nehmen, soll wiederholt werden, auch um die Scheu vor heute weit- gehend schmerzfreien minimalinvasiven Untersuchungen abzubauen.

Als Take-Home-Message für die Patienten im Vordergrund stand die interdisziplinäre diagnostische und therapeutische Strategie von wirklich zusammenarbeitenden Spezialisten an einem Gefäßcentrum, die eine maximal schonende und effiziente Diagnostik und Therapie in enger Kooperation und Absprache garantieren. (esa)