Auf großes Interesse stieß am letzten Sonntag einmal mehr der Tag der offenen Tür im Adipositas-Zentrum NRW an der Augusta-Kranken-Anstalt in Bochum-Linden.
Mit informativen Vorträgen sowie persönlicher Beratung zeigte das erfahrene Team von Ärzten, Psychologen, Ernährungsberatern, Bewegungstherapeuten und Krankenschwestern Wege auf, dem Übergewicht langfristig ein Schnippchen zu schlagen. Es ging vor allem aber auch um die massiven Begleiterkrankungen, die durch Übergewicht verursacht werden.
Zu diesem Thema referierte Professor Dr. Andreas Tromm, der Chef der Inneren Klinik am Evangelischen Krankenhaus Hattingen. Er machte deutlich, dass oftmals einfach nur durch Gewichtsreduktion die Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes verschwinden können.
Es wurden im Vortragssaal des Augusta Linden übrigens auch Snacks gereicht, die aber alle den strengen Blicken des Adipositas-Teams stand hielten. "Gegen Gummibärchen ist nichts einzuwenden", sagte Dr.Thomas Hulisz. Professor Dr. Matthias Kemen, Chef der Chirurgie am Ev. Krankenhaus in Herne, sprach über chirurgische Maßnahmen bei extremem Übergewicht. Das Magenband ist ein mögliche Therapieform.
In über 15 Jahren z.B. behandelten die Fachleute um Diplom-Psychologe Uwe Machleit und Dr. Thomas Hulisz, die Leiter des Adipositas-Zentrums, am Standort Linden der Bochumer Augusta-Kranken-Anstalt mit großem Erfolg schon mehr als 3.000 schwerst übergewichtige Patienten.