"Nahtoderfahrungen": Seelsorger, Ärzte, Naturwissenschaftler und Betroffene beleuchten das Thema — 4 Mio. Deutsche hatten eigene Erlebnisse —
Sind das Irrlichter im Kopf oder Hinweise auf ein Leben nach dem Tod?

Der Bochumer Naturwissenschaftler und Mathematiker Professor Dr. Günter Ewald, der Duisburger Herz-Thorax-Chirurg Dr. Walter Wanke sowie Menschen mit persönlichen Nahtoderleb-nissen sprechen am 28. März 2006, um 19 Uhr, in der Kapelle der Augusta-Kranken-Anstalt, Bergstr. 26, in Bochum über das Thema "Nahtoderfahrung – Hinweise auf ein Leben nach dem Tode? Naturwissenschaftliche und religiöse Aspekte."

Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung der ökumenischen Klinikseelsorge des Augusta, der Evangelischen Stadtakademie, des Netzwerk Nahtoderfahrung e.V. und des Katholischen Forums im Rahmen der Veranstaltungen anlässlich des 100-jährigen Kapellenjubiläums.

Schätzungsweise 4 Millionen Deutsche haben - nach einem Unfall, bei schwerer Krankheit, bei einer Geburt oder ganz spontan - zumindest einmal solch ein außergewöhnliches Erlebnis gehabt, zu des-sen häufigsten Kennzeichen folgende Eindrücke gehören:
o Schwebeerlebnis mit Beobachtung des eigenen Körpers ("von außen" her),
o Lichtvision - oft personalisiert und am Ende eines Tunnels,
o außerordentliche Glücksgefühle o der "Lebensfilm"
o Begegnung mit bereits Verstorbenen
o Enttäuschung über die "Rückkehr" in den kranken Körper

Es folgt für die Betroffenen dann oft ein verändertes Leben - ohne Angst vor dem Tod.

Was bedeuten diese Erfahrungen? Wie entstehen sie? Geben sie Hinweise auf ein Leben nach dem Tode? Was sagen Naturwissenschaftler, Mediziner und Theologen dazu? Auf der Veranstaltung wer-den aktuelle Erklärungsversuche für Nahtoderfahrungen vorgestellt und kritisch hinterfragt. Betroffene berichten von ihren Erlebnissen, aber auch von den Auswirkungen auf ihr Leben. Schließlich ist Platz für Publikumsfragen. Betroffene haben die Möglichkeit, Kontakt zu Prof. Günter Ewald vom "Netzwerk Nahtoderfahrung e.V." aufzunehmen.

Dr. Günter Ewald ist emeritierter Professor im Fachbereich Mathematik der Ruhr-Universität Bochum und war Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Veröffentlichungen u.a. zum Verhältnis von Wirklichkeit, Wissenschaft und Glaube.
Dr. Walter Wanke ist Herz-Thorax-Chirurg in Duisburg.

Kontakt und weitere Informationen:
Pfarrer Hartwig Burgdörfer, Evangelische Klinikseelsorge der Augusta-Kranken-Anstalt
Tel: 0172 9084892; E-Mail: burgdoerfer@augusta-bochum.de
Vermittlung von Gesprächspartnern für O-Töne und weitere Infos
übernimmt Pfarrer Burgdörfer.

Alois Serwaty, Netzwerk Nahtoderfahrung e.V.; Tel: 02822-3375;
E-Mail: netzwerk-nahtoderfahrung@t-online.de; Internet: www.netzwerk-nahtoderfahrung.de


Folgender Programmablauf ist vorgesehen:

19.05 Begrüßung - Pfarrer Hartwig Burgdörfer (Ev. Krankenhausseelsorge) - Moderator
19.10 Ausschnitt aus einem Videofilm zum Thema
19.15 Alois Serwaty - Ein Betroffener schildert ein Nahtoderlebnis
19.30 Erleben des Nahtodphänomens und medizinische Einschätzung durch einen
Herz-Thorax-Chirurgen: Dr. med. Walter Wanke, Herzzentrum Duisburg
19.40 Vortrag "Nahtoderfahrung – Hinweise auf ein Leben nach dem Tode?
Naturwissenschaftliche und religiöse Aspekte.": Prof. Dr. Günter Ewald
20.20 Verändertes Leben nach einer Nahtoderfahrung: Sabine Mehne
20.45 Publikumsfragen an das Podium.
Moderation: Dr. Hartmut Schröter, Pfarrer (Leiter der ev. Stadtakademie)
Publikumsanwalt: Peter Luthe, kath. Forum
(für das Publikum werden stets 2 Stühle auf dem Podium zu wechselnder
Besetzung freigehalten)

ca. 21.30 – 22.00 Ende der Veranstaltung

Das Augusta- Krankenhausfernsehen überträgt die Veranstaltung direkt in den Hauskanal.
Eine Dokumentation wird später als Video–DVD für 5 ¤ erhältlich sein. Eine Bestellliste wird bei der Veranstaltung ausliegen.
Betroffene, die Kontakt zu anderen Betroffenen mit Nahtoderfahrung aufnehmen möchten, können sich in eine Liste eintragen
Ein kleiner Büchertisch steht ebenfalls bereit.
Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt ist natürlich frei.