Mitarbeiter, Aktionäre und Investoren der Swisslog AG statteten mit schweizer Fach-Journalisten der Augusta-Kranken-Anstalt einen Informations-Besuch ab. Swisslog wollte den Besuchern am Beispiel Augusta die Funktionalität und den Nutzen der Transcars zeigen, die im Augusta ja nun schon seit sechs Jahren im Einsatz sind.

„Unser Haus“, so Geschäftsführer Ulrich Froese vor den schweizer Besuchern, „hat regelrecht nach einem solchen Transportsystem geschrien.“ Inzwischen sei das System für alle ein Highlight, bewältige 50 bis 60 Prozent der Transporte im Augusta und, so Froese, „ich würde es immer wieder machen.“

Die 450 Kilogramm schweren Essen-Wagen könne praktisch niemand allein so weit bewegen, dass man aus der Küche bis zur Station komme. Außerdem wurden in der Vergangenheit sowohl die teuren Wagen, als auch Wände und Türen beschädigt. Die akkugetriebenen „Robbis“ machen ihre Arbeit viel präziser und schonender für Mensch, Material und Umwelt.

Dennoch, so erinnerte sich Froese, waren die Mitarbeiter natürlich am Anfang sehr skeptisch und hatten sogar Angst um ihre Arbeitsplätze. Das habe sich inzwischen gelegt. Alle haben erkannt, dass die Transcars nur die grobe (und schwere) Arbeit machen - und dass man durch die Arbeit der „Robbis“ mehr Zeit für die wichtigen Aufgaben auf der Station gewonnen habe.