Dr. Susanne Dürscheidt, Radiologin an der Augusta-Kranken-Anstalt, beschäftigt sich nicht nur mit Nuklearmedizin und Strahlentherapie, sondern engagiert sich in ihrer Freizeit weiterhin im westafrikanischen Gambia: Seit Jahren schon motiviert die sympathische Medizinerin die Menschen und sammelt Spenden zur Unterstützung einer Vorschule im Süden des kleinen Landes. Die Bochumer Ärztin gibt einerseits einen Teil ihres Jahresurlaubes, um den Menschen dort als Ärztin aktiv zu helfen. Andererseits hilft sie, gesundheitliche Basisarbeit zu leisten – auch als Hilfe zur Selbsthilfe.
Das mit Spendengeldern aus Deutschland errichtete Vorschulprojekt in dem kleinen Ort Jiboroh wird inzwischen mit großem Erfolg von den Dorfbewohnern selbst betrieben. Dort sind in den letzten Jahren das Schulgebäude, ein dazu gehöriger Schulgarten, das Küchengebäude für die Schulmahlzeiten und ein Brunnen gebaut und angelegt worden. Darüber hinaus ist nun auch ein Zentrum zur Ausbildung junger Erwachsener entstanden.
Jetzt hat Dr. Dürscheidt Kontakte zu einer weiteren Vorschule in unmittelbarer Nachbarschaft des Dorfes geknüpft. In dieser Vorschule wird seit etwa vier Jahren unterrichtet. Ein Schulgarten ist dort inzwischen auch angelegt worden. Allerdings fehlt zum Schutz der Kinder, welche in den meisten Fällen barfuß zur Schule kommen und mit enorm viel Fleiß und Interesse auch unter freiem Himmel lernen, eine Mauer rund um Schule und Garten. Diese soll die Kinder vor Schlangen und deren oft tödlichen Bissen schützen.
Die Kolleginnen und Kollegen im Augusta wissen es bereits: "Jeder noch so kleine Betrag", sagt Dürscheidt, "ist in Gambia ein Vermögen: Ein Lehrer verdient z.B. nur 35 - 40 ¤ im Monat." – Spendenkonto 7 140 700, BLZ 430 601 29, Volksbank Bochum Witten.