UMTS-Internet und Handys von Vodafone in der Ev. Stiftung Augusta
Bundesweites Pilotprojekt

Das krankenhaus-übliche Handy-Verbot ist in den Häusern der Evangelischen Stiftung Augusta (Bochum/Hattingen) mehr als passé. Die beiden Augusta-Kranken-Anstalten in Bochum und das Evangelische Krankenhaus Hattingen (EvK) bekennen sich, in enger Zusammenarbeit mit Vodafone, auf breiter Front zum Mobilfunk: Ab sofort gibt es Internet und Email per UMTS für alle Patienten – und alle Ärzte tauschen ihre "Piepser" gegen Handys, um noch besser und schneller auf Notfälle reagieren zu können.

Vodafone präsentiert diese neue Technik als bundesweite Premiere in den Krankenhäusern der Stiftung. Augusta und EvK Hattingen sind damit Referenzhäuser des weltweit aktiven Mobilfunk-Konzerns.

Fehlender Anschluss ans Privat- oder Berufsleben bei langem Krankenhaus-Aufenthalt – das ist Geschichte. In den Krankenhäusern der Evangelischen Stiftung Augusta in Bochum-Mitte, Bochum-Linden und Hattingen genießen Patienten ab sofort einen neuen mobilen Service: Mit der Vodafone EasyBox sind die Patienten auf dem Klinik-Gelände mit bis zu sechsfacher ISDN-Geschwindigkeit per Mail erreichbar. Auf Basis des Vodafone UMTS-Netzes ist auch die Kommunikation über Internet, das firmeneigene Intranet oder per E-Mail genau so blitzschnell möglich wie ein Daten-Download.
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Mobilität jederzeit und überall ist für viele Menschen mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil ihres privaten und beruflichen Alltags. Neben der Erreichbarkeit per Telefon gewinnen Mailverkehr und Internetnutzung zunehmend an Bedeutung.
Ausnahmesituationen wie z.B. ein Krankenhausaufenthalt bringen die Menschen oft in Bedrängnis, weil sie dort nicht erreichbar sind und wichtige Aufgaben nicht wie gewohnt erledigen können. "Der Genesungsprozess wird durch die dadurch ausgelöste Anspannung oft beeinträchtigt", erklärt Ulrich Froese, Geschäftsführer der Augusta-Stiftung. "Der Einsatz der Vodafone EasyBox soll unseren Patienten die mobile Erreichbarkeit im Krankenhaus ermöglichen und damit gleichzeitig die Patientenzufriedenheit erhöhen." Auf diese Weise werde ein Krankenhausaufenthalt nicht länger zu einer kommunikativen Einbahnstrasse. "Die Patienten unser drei Krankenhäuser können ab sofort die Vorteile der EasyBox von Vodafone zu besonders günstigen Konditionen nutzen", so Froese.

Pro Tag wird lediglich eine Gebühr von 3 Euro, (Wochenpreis 16 Euro) berechnet. Der kabellose Empfang wird über das leistungsstarke UMTS-Netz von Vodafone möglich gemacht. Innerhalb der Krankenhäuser sowie auf dem Aussengelände sind der Empfang und das Versenden von Mails, das Herunterladen von Daten und das Surfen im Internet mit bis zu sechsfacher ISDN-Geschwindigkeit möglich. "Sobald wir UMTS-Broadband in Bochum starten", erklärt Samuel Knetsch, Vertriebsbeauftragter bei Vodafone, "geht das mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1,8 MB."

Auch für ihre Stationsärzte bauen die Klinken der Evangelischen Stiftung Augusta künftig auf die schnelle Mobilfunktechnologie. Die "Piepser", mit denen die Ärzte seit Jahrzehnten ausgestattet waren, haben ausgedient. Sie werden durch Handys von Vodafone ersetzt. "Reaktionsgeschwindigkeit und Erreichbarkeit werden dadurch optimiert", erläutert Ulrich Froese. "Der zuständige Bereitschaftsarzt muss nicht erst nach einem Telefon suchen, ist sofort über die Notsituation informiert und kann per Handy alles Nötige veranlassen."
Die Störsicherheit der neuen Medizintechnik macht den Einsatz von Mobilfunklösungen im Krankenhaus inzwischen problemlos möglich. Dennoch sind die Intensivstationen von diesem Service ausgenommen.