Handys fördern Genesungsprozess

In den Krankenhäusern der evangelischen Augusta-Stiftung in Bochum und Hattingen ist das übliche Handy-Verbot aufgehoben worden. Patienten der beiden Einrichtungen können von sofort an beliebig mobil telefonieren. Kommunikation fördert die Genesung und steigert die Patientenzufriedenheit. Das glaubt die Geschäftsführung der Augusta-Stiftung. Sie hatte immer wieder beobachtet, wie Patienten ohne den gewohnten Kontakt zur Öffentlichkeit in Bedrängnis gerieten. Deshalb wurde nicht nur das Handy-Verbot bis auf wenige sensible Bereiche aufgehoben, sondern auch der Zugang ins Internet ermöglicht. Der Anschluss eines Laptops soll Patienten die Gelegenheit geben, sich schon am Krankenbett über ihre Erkrankung und die Behandlungsmöglichkeit zu informieren.