Krankenhauskommunikation und Zentren

Krankenhauskommunikation mit niedergelassenen Ärzten hieß eine zertifizierte Fortbildungsveranstaltung der Evangelischen Stiftung Augusta in der Aula der ehemaligen Krankenpflegeschule an der Bergstraße - organisiert. von der IT-Abteilung unter der Leitung von Dipl.-Ing. Kay Siercks.
Prof. Dr. Andreas Tromm, Chef der Inneren Klinik am Evangelischen Krankenhaus Hattingen moderierte gekonnt die Veranstaltung, bei der es einerseits um das preisgekrönte Webportal der Stiftung ging. ISPro-Geschäftsführer Franz stellte dem interessierten ärztlichen Publikum das Portal und seine zahlreichen Vorteile vor.

Der Informationsservice ist kostenlos - und er steht 24 Stunden zur Verfügung. An 365 Tagen im Jahr. Dabei ist das internet-basierte Zuweiserportal so einfach zu handhaben wie z.B Internet-Banking. Nur um ein Vielfaches sicherer. Dr. Andreas Knepper (Bochum) musste seinen positiven Erfahrungsbericht allein vortragen, weil sein Hattinger Kollege Dr. Willi Martmöller leider kurzfristig aus beruflichen Gründen verhindert war. Er erläutertem, dass sich die vorgehaltenen Daten direkt in die jeweilige Praxis-EDV integrieren lassen.
Der zuweisende Arzt wird in den Behandlungsprozess integriert und hat einen Mehrwert für seine tägliche Arbeit, weil es keine Kommunikationshürden mehr gibt: Diagnose- oder Behandlungsergebnisse müssen nicht mehr aufwändig telefonisch abgefragt oder postalisch nachgeschickt werden, die Terminkoordination wird schneller – und der vom Patienten vielleicht vergessene Entlassbrief des Krankenhauses ist nun leicht im Webportal nachzulesen.

Chefärzte der Stiftung stellten anschließend die Zentren der Stiftung vor: Prof. Dr. Ewig präsentierte das Thoraxzentrum Ruhrgebiet, Privatdozentin Dr. Bonatz das Brustzentrum Augusta mit all seinen Facetten – und schließlich Privatdozent Dr. Mann das Darmzentrum Ruhrgebiet, das – wie alle anderen Zentren auch – interdisziplinär und stadtübergreifend arbeitet. Kommunikation in jeder Form, so wurde deutlich, hat in diesen vernetzten Bereichen einen ganz besonders hohen Stellenwert.
Abschließend gab Direktionsassistentin Monika Borggrebe einen Ausblick auf den Stand der Integrierten Versorgung.