Augusta-Kranken-Anstalt Bochum und EvK Hattingen
starten eine Aktion gegen Darmkrebs

2.100 Beschäftigte zur Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen aufgerufen –
Seit Januar 2006 kompetenter Behandlungspartner als Darmzentrum

Seit Januar 2006 sind die Augusta-Kranken-Anstalt in Bochum und das Evangelische Krankenhaus (EvK) Hattingen Darmzentrum. Dies nehmen die Geschäftsführung der Evangelischen Stiftung Augusta und der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne/Castrop-Rauxel zum Anlass, als Träger und Arbeitgeber mit gutem Beispiel voranzugehen. Alle 2.100 Mitarbeiter der Augusta-Stiftung wurden aufgerufen, die von den Krankenkassen gewünschten und finanzierten Krebsvorsorge-Untersuchungen für Männer und Frauen ab dem 55. Lebensjahr wahrzunehmen. In einer groß angelegten Aktion werden alle Beschäftigten über die Bedeutung einer rechtzeitigen Früherkennung informiert. Eine Liste von niedergelassenen Fachärzten, die Darmspiegelungen anbieten, vervollständigt das Serviceangebot.

"Als Darmzentrum stehen wir für die kompetente Versorgung von Darmkrebspatienten. Warum sollen nicht gerade unsere Beschäftigten von dieser Kompetenz profitieren?", nahm Ulrich Froese, Geschäftsführer der Stiftung, Stellung zu der Aktion. In enger Kooperation mit mehr als 200 niedergelassenen Ärzten behandeln Augusta, EvK Hattingen und die Kooperationspartner des EvK Herne und des EvK Castrop-Rauxel zwei Drittel der Darmkrebserkrankten in den vier Städten. Vom ersten Arztbesuch an bewegt sich der Patient auf einem standardisierten Behandlungspfad, der eine optimale Versorgung garantiert.

Früherkennung rettet Leben

Jährlich sterben in Deutschland 29.000 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Rechtzeitig erkannt ist Darmkrebs jedoch zu 100 % heilbar oder kann vermieden werden. Eine vernünftige Prävention kann also Leben retten. Doch nur 15 % der Männer und 30 % der Frauen nehmen regelmäßig die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen in Form einer Darmspiegelung wahr. "Wir hoffen, dass wir mit unserer Aktion im eigenen Unternehmen möglichst viele Menschen über 55 Jahre für die Teilnahme an einer Vorsorgeuntersuchung motivieren können", erklärt Ulrich Froese. "Das wäre ein guter Anfang."