Die Zusammenarbeit zwischen der Evangelischen Stiftung Augusta und der Krankenhausgemeinschaft Herne|Castrop-Rauxel kommt in Fahrt. Unter dem Motto "Mensch und Medizin" beleuchteten Chefärzte und leitende Angestellte in der Bochumer Gastronomie im Stadtpark erste Erfolge der noch jungen Kooperation.
"Fachübergreifende Orientierung und ein hausübergreifendes Denken", so der Herner Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter, sei eine Forderung der Zukunft. Konzentration und Schulterschlüsse müssen praktiziert werden, weil 20 Prozent aller Krankenhäuser bis 2015 nicht mehr selbstständig existieren können. Dies betreffe vor allem Häuser mit weniger als 200 Betten.
Da seien Perspektiven und Visionen gefragt, forderte Ulrich Froese , Geschäftsführer der beiden Bochumer Augusta-Kranken-Anstalten und des Ev. Krankenhauses Hattingen. Er sieht beide Gruppen zusammen auf dem richtigen Weg. "Ein Dutzend gemeinsame Projekte sind in der Entwicklung", sagt er, "einige schon sehr weit."
Dazu zählt die gemeinsame Wäscherei am Ev. Krankenhaus in Castrop, die ab sofort effektiver arbeiten kann, weil sie auch die Wäsche der Augusta-Häuser verarbeitet. 20 neue Arbeitsplätze werden dort geschaffen. Auch das Adipositas-Zentrum NRW und der Austausch im EDV-Bereich setzen Zeichen für effektive Kooperation.
Die sechs Krankenhäuser der Kooperation betreuen jährlich in Bochum, Hattingen, Herne und Castrop-Rauxel über 50.000 Patienten.
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