Dankbarkeit für die Pflege

Der 12. Mai gilt international als “Tag der Krankenpflege". In Deutschland wird er seit 1967 am Geburtstag von Florence Nightingale (1820 in Florenz) veranstaltet. Die britische Krankenschwester gilt als Pionierin der modernen Krankenpflege. Besonders ihr Einsatz während des Krimkrieges verschaffte ihr in Großbritannien große Verehrung.

Am gleichen Tag wird der „Internationale Tag des Chronischen Erschöpfungssyndroms“ begangen, der ironischerweise ebenfalls an Florence Nightingale erinnert, die seit ihrem 35. Lebensjahr an einer solchen Erkrankung litt: fünfzig Jahre ihres Lebens war sie schließlich deshalb ans Bett gefesselt.

Krankenpflege fesselt natürlich sowieso ans Bett. In erster Linie das Pflegepersonal an das der Kranken. Und zu deren Segen. Aber Krankenpflege kann durch die hohe Arbeitsbelastung und -verdichtung auch zur Erschöpfung führen. Eine inzwischen „normale“ Facette dieses so wichtigen Berufes.


Wollen wir also heute in Dankbarkeit an Florence Nightingale denken – aber bitte ganz besonders auch an all jene, die mit viel Herz in unseren heimischen Krankenhäusern und Pflegeheimen, trotz Vater- oder Muttertag, ihre aufopferungsvolle Arbeit verrichten.

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