Dr. Hagen spielt Oboe beim

European Doctors Orchestra

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Dr. Olaf Hagen, Chefarzt der Geriatrie an den Augusta Kliniken Bochum Hattingen, wird, wie schon in den letzten Jahren, bei einigen nicht-medizinischen Groß-Events mitmachen, auf die er sich schon mächtig freut. „Ich spiele mit beim European Doctors Orchestra“, erzählt er.

„Es macht einen Riesenspaß, bei der Musik im Kreis internationaler Kolleginnen und Kollegen dabei zu sein“, so der Oboespieler. „Aber noch besser ist, dass wir seit 2004 jedes Jahr Charity-Konzerte zugunsten vieler internationaler Hilfs-Projekte gespielt haben.“ Eine Gänsehaut läuft ihm noch heute über den Rücken, wenn er an Belfast denkt. „In der Ulster-Hall haben wir unter der Leitung von Tim Redmond im letzten Jahr die auch als ‚Auferstehungssinfonie‘ bekannte zweite Sinfonie von Gustav Mahler aufgeführt.“

Das Riesenorchester trat bei dieser Gelegenheit zusätzlich mit dem 100köpfigen gemischten Irischen Ärzte-Chor auf und bewältigte eine Spieldauer von 80 Minuten. „Für uns Amateure schon ganz schön ambitioniert“, stellt Dr. Hagen fest. „Aber es ist einfach eine Supersache.“ Schon im Mai hatten die Ärzte im Rotterdamer De Doelen Konzertzentrum Peer Gynt und die symphonische Harry Potter Suite von John Williams aufgeführt.

„Im kommenden Juni spielen wir an der Warwick Universität in Coventry, im Oktober in London – und bereits im Mai im französischen Nantes.“ Für Freunde klassischer Musik wird es im kommenden Jahr eine Gelegenheit geben, die musikalischen Ärzte im Ruhrgebiet live zu hören: Zugunsten der Krebsgesellschaft NRW treten die 120 Musiker am 7. Juli in der Essener Philharmonie auf die Bühne.

www.europeandoctorsorchestra.com

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