Viele Chefärzte beim
Selbsthilfetag im Stadtpark

Das Wetter im Stadtpark war hervorragend, beinahe vorfrühlingshaft am Samstag, 11. März. „Da haben sich bestimmt viele kurzfristig entschlossen“, so ein Besucher beim Selbsthilfetag „Augusta hilft“ in der Stadtparkgastronomie, „lieber einen schönen Spaziergang zu machen.“ Verpasst haben all jene drei – von Dr. Ute Hemmen moderierte - höchst informative Stunden mit den Selbsthilfegruppen der Stadt und vielen Chefärzten der Augusta Kliniken Bochum Hattingen, die viele persönliche Gespräche führten.

Die Augusta Kliniken sind nun schon drei Mal als „selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ zertifiziert worden. Das sagte die Patientenbeauftragte Annegret Hintz-Düppe bei ihrer Begrüßung. „Das ist einmalig in der Region und diese enge Kooperation mit den Selbsthilfegruppen verschafft uns eine Sonderstellung.“

„Die Selbsthilfegruppen haben erheblich Anteil daran“, erläutert Prof. Dr. Dirk Behringer, der Leiter des Onkologischen Zentrums Augusta, „dass wir die Menschen nach ihren jeweiligen Diagnosen aufzufangen können.“ Alle Ärzte versuchen, so Prof. Behringer, „eine solche Diagnose menschlich einfühlsam zu vermitteln.“ Da sei er sich ganz sicher. Beim Patienten allerdings, das sollte nicht verschwiegen werden, schlägt das Feststellen einer Krebserkrankung selbst bei der einfühlsamsten Darstellung des Sachverhalts natürlich ein wie eine Bombe. Insofern kommt den Gruppen eine ganz besondere Bedeutung zu.




Das Programm des Selbsthilfetages war mit den Gruppen angesprochen. Auf deren ausdrücklichen Wunsch waren die vielen Chef- und leitenden Ärzte gekommen. Im Einzelnen waren das neben Prof. Behringer (links), (von rechts) PD Dr. Helfried Waleczek (Chirurgie EvK Hattingen), Dr. Êrich Hecker (Thoraxzentrum), PD. Dr. Benno Mann (Chirurgie), Dr. Magnus Prull (Kardiologie), PD. Dr. Burkhard Ubrig (Urologie), PD. Dr. Gabriele Bonatz (Frauenklinik) und Uwe Machleit, der Leiter der Augusta Akademie.















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