Enge Vernetzung
stärkt EvK-Kardiologie

Die gesamte Kompetenz der Evangelischen Stiftung Augusta mit ihren drei Krankenhäusern in Bochum-Mitte, Bochum-Linden und Hattingen will Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Thomas Drathen den Menschen in Hattingen und Umgebung erschließen. „In der Gefäßchirurgie und der Kardiologie“, sagt er, „sind Bochum und Hattingen schon im Sinne der Patienten zusammengerückt.“

Es geht um heimatnahe Versorgung, die in der Kardiologie am Evangelischen Krankenhaus (EvK) schon immer möglich war. „Das haben wir aber intensiv ausgebaut“, sagt der verantwortliche Oberarzt Dr. Walther Lucanus, der in Hattingen „arbeitet, bis alle Patienten versorgt sind“ und dann nach Bochum in die Augusta-Kardiologie fährt. Sie ist die größte in Bochum.

„Dort machen wir alles, was ein bisschen blutiger ist“, erklärt ein lächelnder Chefarzt PD Dr. Bodo Brandts. In Hattingen wird konservative, nicht invasive Kardiologie geboten, die aber ausreicht, wie Prof. Dr. Andreas Tromm, Chef der Inneren Klinik am EvK erläutert, „um dem weitaus größten Teil der Menschen direkt in Hattingen zu helfen.“

Falls ein größerer Eingriff erforderlich sei, so Dr. Brandts, „sind wir im Augusta Bochum top aufgestellt.“ Außerdem sei man PC-vernetzt, habe alle Werte jederzeit griffbereit „und alles ist vorher abgeklärt und optimal abgestimmt.“ Dies sei der Vorteil, weil Dr. Lucanus zwischen den Häusern pendelt -und weil es den persönlichen Austausch gibt.

„Wir nutzen dabei auch die Vorteile der Telemedizin“, so Dr. Brandts, der selbst in führenden Gremien an der Entwicklung dieses hieß diskutierten Teilbereiches der Medizin mitarbeitet. „Wir werden uns noch enger verzahnen und vernetzen“, fasst Thomas Drathen zusammen, „und das wird vor allem das EvK in Hattingen stärken.“

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