Augusta-Chefs zeigen Flagge bei
„Wirtschaftsfaktor Krankenhaus“

Weil die Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser durch das Land NRW völlig unzureichend ist, haben sich die Häuser zusammengeschlossen zum „Bündnis für gesunde Krankenhäuser – Investieren in Verantwortung“. Jedes Jahr, das stellte KGNW-Geschäftsführer Matthias Blum bei einer Veranstaltung im Forum des Bochumer Stadtwerkehauses fest, „fehlt eine Milliarde Euro.“ Dies lässt sich am "Investitionsbarometer NRW“ ablesen. Das ist eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsförderung (RWI).

Das Treffen im wunderschönen Stadtwerke-Forum ging zurück auf eine regionale Initiative der Krankenhäuser in Bochum, Hattingen Herne und Witten, die ebenso unter der Unterfinanzierung leiden wie die regionale Wirtschaft, die Aufträge von Krankenhäusern erhalten.

Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens war nach Bochum gekommen, um sich den Fragen der lokalen Wirtschaft zu stellen. Wie aus allen Häusern der Region waren auch Vertreter der Augusta Kliniken gekommen: Der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Alexander S. Petrides, kam in Begleitung von Priv.-Doz. Dr. Burkhard Ubrig, Chefarzt der Klinik für Urologie und des Geschäftsführers Thomas Drathen.

Die Augusta-Chefs hörten, was Ministerin Steffens und die anderen Teilnehmer der Podiumsdiskussion zu sagen hatten. Moderiert von WDR-Journalist Jürgen Zurheide standen neben Steffens Dr. Gerhard Vieß (Gesundheitsministerium), Raphael Jonas (IHK), Dr. Uwe Kremer (MedEcon Ruhr), Heinz-Werner Bitter (Krankenhausgemeinschaft Cas/Her) und Manuel Berger (Helios) Rede und Antwort.

Barbara Steffens hatte in ihrer Rede davon gesprochen, dass man ein anderes, ein effektiveres System brauche und eine stärkere Spezialisierung der Häuser. „Politikergeschwafel“, flüsterte einer der Zuhörer bei Steffens‘ Rede, die einige der zu Beginn Anwesenden schon nicht mehr mitbekamen. Sie waren einfach schon vorher gegangen.













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