Infoveranstaltung im Museum:
„Wenn Brustkrebs in den Genen liegt“

Über Brustkrebs, die Vorbeugung oder dessen Behandlung informieren bundesweit viele Ärzte und Organisation im Rahmen des Brustkrebsmonats Oktober. Diese Krebsart ist mit jährlich rund 75.000 Neuerkrankungen die häufigste – und damit gefürchtetste – bei Frauen. Wer erkrankt ist, hat jede Menge Fragen. Die Frage, ob Brustkrebs in den Genen liegt, beantworten am 28. Oktober (14 bis 18 Uhr), im Bochumer Kunstmuseum die Experten des Vereins Aktiv gegen Brustkrebs e.V. sowie Priv.-Doz. Dr. Gabriele Bonatz vom zertifizierten Brustzentrum Augusta und Chefärztin der Augusta-Frauenklinik-

Die Veranstaltung heißt „Wenn Brustkrebs in den Genen liegt“ und es gibt Informationen, Vorträge und viele Gespräche zum Thema. Man freut sich auf den Vortrag von Prof. Rita Schmutzler, der Direktorin des Zentrums für Familiären Brust- und Eierstockkrebs an der Uni Köln.

Auf der Website der Deutschen Krebshilfe gibt es bestürzende Zahlen. Auch diese: An Brustkrebs erkranken nicht nur Frauen, sondern jährlich auch ca. 500 Männer, von denen die Hälfte stirbt.

Die INSEMA-Studie, eine multizentrische Studie für Frauen über 34 Jahre mit einer Brustkrebserkrankung (kleiner als 5 cm) mit klinisch unauffälligen Achsel-Lymphknoten, soll mit ihren Ergebnissen zur Verbesserung der operativen Brustkrebs-Therapie führen. Zur Teilnahme an dieser Studie, die an vielen Orten gleichzeitig durchgeführt wird, ruft das Brustzentrum Augusta Bochum auf. Patientinnen können sich ab sofort unter 0234 / 517-2740 melden.

Der Brustkrebsmonat geht zurück auf eine Initiative der American Cancer Society aus dem Jahr 1985 und findet seither wachsende Beachtung. Er ist Anlass, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Brustkrebs in das öffentliche Bewusstsein zu rücken. Der Bochumer Verein „Aktiv gegen Brustkrebs e. V.“ trägt diese Initiative mit.

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