Beim Crashmob:
Singend helfen und spenden

„Wir brauchen Ihre Hilfe, um selbst helfen zu können.“ Das betonte Prof. Dr. Dirk Behringer, der Leiter des Onkologischen Zentrums Augusta, als er gut 200 Besucher zum „Crashmob“ mit dem Chor Crashendo im Museum Bochum begrüßte. Er lud deshalb ein, nicht nur an diesem Abend entspannt und kräftig mitzusingen, sondern auch für den Aufbau einer neuen Palliativstation für schwerstkranke Krebspatienten in der Klinik zu spenden oder auch Mitglied der Fördergemeinschaft für Krebserkrankte in Bochum zu werden. „Wir wollen damit das Umsorgen unserer Patienten über das normal geförderte Maß hinaus verbessern“, so der Chefarzt weiter.

Der weitere Abend gehörte dem (Mit-)Singen. So stimmten die gut 20 Sängerinnen und Sänger des Chores ihr Publikum zunächst ein, bevor dieses selbst – unterstützt von Chorleiter Oliver Noack - tatkräftig zum Zuge kam. Ob „Griechischer Wein“, „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ oder „Hey Jude“: der Spass beim miteinander Singen stellte sich bei allen schnell ein, wie das Lachen und Schmunzeln zeigte. „Schuld“ daran hatte auch Noack, der sich mit seinen Wortbeiträgen und der Gitarre als echter Entertainer erwies.

Die Arbeit der Fördergemeinschaft für die Patienten steht unter dem Motto „Hoffen, Helfen, Halten“. Die Veranstaltungsbesucher folgten diesem Aufruf mit großzügigen Spenden am Ausgang.

Text und Fotos: Fritz-Wicho Herrmann-Kümper

Wir danken herzlich für die Zurverfügungstellung des Materials.

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