Riesen-Andrang bei der ersten
Panini-Tauschbörse im Augusta

Optimistisch war Geschäftsführer Ulrich Froese schon gewesen, als er vorschlug, in den Augusta Kliniken einen ersten Tauschtag für Panini-Bilder aus der Serie „Bochum sammelt Bochum“ einzurichten. Die Resonanz allerdings sprengte alle Erwartungen: Zeitweise waren es über 200 Menschen, die da in der Eingangshalle des Augusta Listen verglichen, Bilder hin und herschoben, miteinander tauschten und entspannt miteinander plauderten und scherzten.

Der eine oder andere Patient war sauer, dass in der Halle kein Durchkommen mehr war, aber das (teilweise mit lauten „Jippijeh“ geäußerte) Glück der Besucher, ihre Alben voll zu haben, dominierte eindeutig an diesem Nachmittag. „Eine total gelungene Aktion“, freute sich auch Pfarrer Gerhard Rode, Aufsichtsratsvorsitzender der Evangelischen Stiftung Augusta als Trägerin von drei Krankenhäusern, der selbst gekommen war, um Bilder zu tauschen – und sein Album, wie sehr, sehr viele andere an diesem Nachmittag auch, mit den letzten noch fehlenden Bildern bestücken konnte.

Die Teenager Nele und Lara hatten ihr Album schon sehr früh voll. „Es haben uns ja nur noch ein paar Bilder gefehlt“, sagten die Schwestern. Und auch Annegrit Leifels freute sich, dass sie alle Bilder tauschen konnte, die ihr noch fehlten. Die Tante von Augusta-IT-Leiter Oliver Leifels hatte einige Lücken in ihrem Album zu füllen.

Gesehen wurde auch Heinz Martin Dirks, der Leiter der Bochumer Wirtschaftsförderung. Der Ehemann von Landtagspräsidentin Carina Gödecke war allerdings nicht politisch oder in Sachen Wirtschaftsförderung unterwegs, sondern es ging ihm – wie allen anderen auch – nur im die Komplettierung seiner Sammlung.

Dass an diesem ersten Tausch-Sonntag im Augusta besonders viel los sein würde, war zu erwarten. Nun sind die Verantwortlichen gespannt, wie die noch ausstehenden drei Tausch-Sonntage verlaufen werden. „Viele haben jetzt ihre Alben voll“, sagte einer der Besucher. „Es wird wahrscheinlich weniger werden.“ Das wird Ute Sumpf, Mitarbeiterin der Evangelischen Krankenhaushilfe sicher recht sein. „Wir waren total überrascht, wie viele Leute plötzlich hier hereinkamen.“