Schwarzlicht legt alle Fehler offen: Wo es nicht strahlt, sind sicher noch Keime. Unser Bild zeigt die Hände einer Krankenhaus-Besucherin, die sich bei Alen Males informierte. Selbstverständlich müssen für die korrekte Händedesinfektion Ringe, Armbänder und Uhren abgenommen werden.
Alle Bilder: Stephan Herget

„Blau machen“ beim Hygiene-Test

Schon blau sehen die Hände unter dem Schwarzlicht aus, das Alen Males, der Hygienebeauftragte der Evangelischen Stiftung Augusta zum Prüfen der richtigen Händedesinfektion benutzt. Jetzt stand er anlässlich eines Hygiene-Aktionstages in der Empfangshalle der Augusta Klinik Bochum-Mitte und zeigte den Menschen, wie die richtige Händedesinfektion funktioniert.

Chefarzt Prof. Bokemeyer machte (seine Hände) „blau“ und auch Gynäkologin Alexandra Budau simulierte den Prozess: Alen Males verwendet eine Testsubstanz, mit der die Hände sorgfältig eingerieben werden. Die Bereiche, die im Schwarzlicht bläulich schimmern, sind „sauber“. Jene Stellen, die mit der Substanz nicht erreicht wurden, bleiben erkennbar farblos - und natürlich „im richtigen Leben“ voller Keime.