Weihnachtsfeier
diesmal in der Kapelle

Die traditionelle Weihnachtsfeier der Verwaltung der Augusta Kliniken fandnicht nur wegen des misslichen Wetters diesmal nicht auf dem Weihnachtsmarkt statt, sondern in der alten Kapelle, die im kommenden Jahr einem Neubau weichen muss.

Insofern war es eine von sicher noch einigen Abschiedsveranstaltungen, die in dem kleinen Gotteshaus noch stattfinden werden. Pfarrer Rode, der traditionell den besinnlichen Teil dieser Jahresabschlussveranstaltung übernimmt nahm das schwindende Licht in der dunklen Jahreszeit zum Anlass, auf die Hoffnung zu verweisen, die Gott mit der Geburt des Christkinds in unser Leben gestellt hat. Er zitierte Jesaja: „Mache dich auf, werde licht! Denn dein Licht kommt.“

Die Hoffnung beginne immer im Menschen. „Wenn wir glauben, dass wir etwas verändern können, dann geht das auch.“ Er kenne keinen Menschen, der nicht in der Lage wäre zu leuchten, sagte Rode. Es fange damit an, dass wir einander wahrnehmen. „Die Strahlkraft Ihrer Augen und Hände“, sprach er die anwesenden Augustaner direkt an, „können ein Haus wie das unsere zum Leuchten bringen.“ Die Liebe zum Menschen auch in Strukturen zu leben sei das Thema. „Damit machen wir unsere Gesellschaft gerechter – und das Leben schöner.“

Pfarrer Rode freute sich, dass der Augusta-Chor unter der Leitung von Oliver Noack zu Beginn der besinnlichen Stunde in der Augusta-Kapelle gesungen hatte. „Wir nähern uns mit unserer kleinen Schlussfeier“, sagte er, „immer mehr einer gottesdienstlichen Form an.“ Bei Gesang, fügte er an, „geht jedem das Herz auf.“

Dass im Anschluss an die besinnlichen Worte eine heitere Weihnachtsgeschichte folgt, ist ebenfalls eine liebe Tradition. Diesmal ging es darum, wie die Heiligen Drei Könige trotz aller Widrigkeiten doch noch rechtzeitig zum Stall nach Bethlehem kamen. (Hier geht's zum Download des PDFs der Geschichte).

Geschäftsführer Ulrich Froese ging auf den Verlust der Kapelle ein. „Verzichten müssen wir hier sehr oft.“ Der Neubau sei notwendig und „wenn die Kapelle dies wüsste“, sagte er, „wäre sie ganz sicher einverstanden.“

Er sprach an, dass es immer wieder kleinere und größere Probleme gebe, die aber auch immer wieder gelöst werden konnten. „Derzeit zieht die EDV um“, so Froese lachend. „Die Frage ist jetzt: Wer bekommt den Kicker?“

Der Geschäftsführer dankte allen Mitarbeitern für ihr großes Engagement und ein wieder einmal erfolgreiches Jahr. „Mit unseren rund 2.500 Mitarbeitern sind wir eine kleine Stadt für sich“, sagte er und wünschte allen ein Frohes Fest und ein gutes 2015.

Danach gab es in der Personalcafeteria ein leckeres Essen: Chef de Cuisine Ralf Meyer und sein Team hatten einmal mehr für die Hungrigen im Augusta gezaubert und sorgten für einen guten Abschluss des Jahres.

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