Begeisterte Augusta-Besucher
beim Tag der offenen Tür zum 150. Geburtstag

Einen eigenen Chor spendierten die Mitarbeitenden ihren Augusta Kliniken in Bochum zum „150jährigen“. Rund 40 Stimmen stark war das Ensemble in den fuchsiafarbenen Poloshirts mit Augusta-Aufdruck, das auf Billy Joels Hit „We didn’t start the fire“ einen umjubelten neuen Text intonierte: „Bochum ist 'ne geile Stadt, weil sie das Augusta hat. Wir haben Grund zum Feiern. Königin Augusta wäre stolz wie Oskar. Hundertfünfzig Jahre Medizin und Pflege, immer neue Wege.“ Link zum Lied hier

Spaß muss eben sein. Auch bei einem Krankenhausjubiläum. Und trotz Wind und kurzen Regenphasen. Der Chor, die Trommlergruppe „Pentaton“ und der sprechende Roboter, an dem besonders die Kinder viel Spaß hatten, dienten der Unterhaltung. Gesundheit und Medizin kamen aber natürlich nicht zu kurz bei diesem runden Geburtstag an der Bergstraße 26, bei dem sicher ein paar Tausend Gäste mitfeierten oder sich einfach nur umsahen und informierten.

Der Tag der Offenen Tür begann mit einem Gottesdienst, den die Krankenhauspfarrer Martina Haeseler (ev.) und Berthold Boenig (kath.) gemeinsam mit Pfarrer und Stiftungsratsmitglied  Gerhard Rode gestalteten. Rode hielt eine sehr gute, stimmungsvolle und informative Predigt (hier der Link zum Originaltext).

Eine Fülle von Organmodellen stand im Parkhaus bereit, sie von Innen und Außen zu erkunden. Viele Ärzte beantworteten den zahlreichen Besuchern noch mehr Fragen, während in zwei Hörsälen die Chefärzte in Vorträgen und zwei von WAZ-Gesundheitsredakteurin Petra Koruhn moderierten Podiumsdiskussionen zu brennenden Fragen Stellung nahmen.

Christopher Pluempe von der Firma Intuitive Surgery assistierte in der Cafeteria ganz vielen interessierten Menschen, die einmal selbst „operieren“ wollten am original High-Tech Operationscomputer daVinci der allerneuesten Generation.

„Hier war den ganzen Tag der Teufel los“ freute sich Pluempe. „Es waren sogar Ärzte hier, die nicht im Augusta und nicht in operativen Fächern arbeiten, um das System einmal hautnah zu erleben.“ Schließlich steht dieses über eine Million Euro teure Gerät bisher nur an einigen Stellen in Europa.

Großes Interesse gab es auch am Stand mit dem „Age Explorer“. Dabei dämpft ein Helm das Gehör und behindert die Sicht, Handschuhe beschränken den Tastsinn, Beine und Arme sind durch Gewichte so beschwert, dass die Motorik eingeschränkt wird. Mit diesem „Altersanzug“ konnten jüngere Menschen sofort erfahren, wie sich Altersveränderungen auf Wahrnehmung, Beweglichkeit oder gar Stimmung dauerhaft auswirken.

Chef de Cuisine Ralf Meyer tischte einmal mehr für alle auf und begeisterte die Gäste mit seinem Team wie schon vor einigen Wochen, als einige WAZ-Leser in das Reich von Töpfen und Pfannen schauen durften. Dass Krankenhausküche lecker sein kann, wissen jetzt schon wieder einige Bochumer mehr, die vor den Küchenzelten Schlange standen.

Dass die bekannte und beliebte Fritz Brause Band oben auf dem Parkdeck von 17 bis nach 19 Uhr für professionelle Musik sorgte, hat viele begeistert. So sehr sogar, dass selbst zwischenzeitliche Regengüsse die Tanzwütigen nicht abschrecken konnten: Kinder und Augustaner bewegten sich im Takt und hatten auch mit nassen Haaren jede Menge Spaß zum Abschluss eines ereignis- und erfolgreichen Tages.

Hier schon eingie wenige Bilder vorab. Weiter Bilder finden Sie hier in unsere Web-Galerie.

Ab 8. September wird es eine CD (in mehreren Exemplaren) geben, die bei Frau Bussmann im Sekretariat von Herrn Froese zum Kopieren (nur für private Zwecke) ausgeliehen werden kann.