13. Hattinger Gesundheitstag
wieder mit EvK-Unterstützung

Den 13. Hattinger Gesundheitstag eröffnete Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Tromm dem Vertreter der Hattinger Ärztegemeinschaft,
Beide luden Bürgerinnen und Bürger dazu ein, sich an über 30 Ständen und bei fast 20 Fachvorträgen zu informieren, die zum diesjährigen Motto „Hattingen von jung bis alt“ angeboten wurden. Goch und Prof. Tromm bedankten sich ausdrücklich bei den vielen freiwilligen Helfern, ohne die ein solcher Tag gar nicht möglich sei und starteten den Informationstag mit dem Imagefilm „Med in Hattingen“.

Prof. Tromm, Chefarzt  der Klinik für Innere Medizin am Evangelischen Krankenhaus Hattingen (EvK), referierte anschließend  über mögliche internistische Erkrankungen in der Familie. Dabei ging er besonders auf die Probleme und Folgen bei Bluthochdruck, Diabetes-, Gallenstein- sowie Krebserkrankung ein. Insgesamt sei es wichtig, dass alle Menschen, bei denen eine familiäre Häufung von Erkrankungen auftritt, regelmäßig die möglichen Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. Dabei verwies er besonders auf die diesjährige Darmkrebsvorsorgeaktion „Ich gehe da hin.“ Der verstärkt Betroffene solle auch Risikofaktoren wie zum Beispiel Übergewicht, Bewegungsmangel oder das Rauchen nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern bekämpfen. Studien haben gezeigt, dass Voruntersuchungen sehr sinnvoll sind.

In einem weiteren Vortrag stellte Dipl.-Psych. Uwe Machleit, Psychologische Leiter des Adipositaszentrums NRW der Augusta-Kranken-Anstalt Bochum, Aspekte zum Thema „Abnehmen beginnt im Kopf – Psychosomatik und Psychotherapie der Adipositas“ vor.

Im Foyer gab es einen Informationsstand der Ambulanten Dienste des EvK. Bei Iris Biernatz, Bettina Becker, Verena Hensel, Gennaro De Rosa und Marcel Gollbach konnten Interessierte Blutdruck und Blutzucker messen lassen. Als besondere Aktion wurden die Bürger eingeladen, ihre Sinne zu aktivieren. Durch Fühlen, Hören, Riechen und Schmecken sollte dabei jeweils Kaffee in seiner unterschiedlichsten Form - von der Bohne bis zum Getränk - erkannt werden.