Augusta Akademie begrüßt 74 neue Auszubildende

Zum Schuljahrbeginn starteten an der Augusta-Akademie in Bochum-Linden gleich zwei Ausbildungslehrgänge.

Fachseminarleiter Uwe Machleit begrüßte zum einem 47 Anwärterinnen und Anwärter für den Ausbildungsberuf des staatlich anerkannten Altenpflegers. „Altenpfleger sind hochqualifizierte Pflegekräfte“, so Machleit. „Es ist ein Beruf mit Zukunft, gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel. Sicherlich deshalb  sind die Schüler bereit jeden Tag weite Anfahrtswege wie aus Marl, Dortmund und Wuppertal in Kauf zu nehmen.“

Klassenlehrerin Bettina Laduga gab ihren neuen Schülerinnen und Schüler erste Einblicke zum Ablauf der dreijährigen dualen Ausbildung, die sich in 2.100 theoretische und 2.500 berufspraktische Ausbildungsstunden gliedert. Dabei werden die praktischen Ausbildungsinhalte in der stationären und ambulanten Altenhilfe sowie in der gerontopsychiatrischen und geriatrischen Fachabteilungen in den Krankenhäusern der Evangelischen Stiftung Augusta vermittelt.

Im zweiten Lehrgang zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) empfing  Ausbildungsleiterin Annette Hipler zusammen mit Einrichtungsleiter Machleit 27 Auszubildende. OTAs übernehmen Aufgaben von Pflegekräften im Krankenhaus-OP. Der Weg dorthin ist allerdings lang. „Die Ausbildung“, so Uwe Machleit, „dauert drei Jahre und umfasst mindestens 1.700 Stunden Theorie und 3.400 Stunden Praxis.“ Dabei werden konsequent die Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft umgesetzt. Praktische Erfahrungen sammeln die 18 Frauen und neun Männer auf den Stationen sowie in den Notaufnahmen, OP-Abteilungen und Zentralsterilisationen der Augusta Kliniken in Bochum und Hattingen.

„OTAs sind auf Grund der Umstrukturierungen in den Operationssälen der Krankenhäuser sehr gesucht“, berichtet Annette Hipler, „Eine Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung ist schon beinahe sicher.“