Endometriose wird leider oft spät erkannt

Informationen über die Behandlung der Endometriose gibt es für Patientinnen und Interessierte am 15. November, 16 bis 19 Uhr, bei einer Patienten-Veranstaltung der Frauenklinik der Augusta-Kranken-Anstalt: In der Aula des Institutsgebäudes an der Bergstraße 26 wollen die Experten des Endometriosezentrums Augusta einen Überblick geben über Diagnostik und Therapieoptionen dieser häufigen Erkrankung.

Sechs Millionen Frauen – so Schätzungen – leiden in Deutschland an Endometriose, die bei zehn bis 25 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter auftritt und nicht selten Ursache ist für einen unerfüllten Kinderwunsch. Dabei wächst Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter und verursacht massive Beschwerden, die oft auch mit anderen Erkrankungen einhergehen, so dass die Diagnose Endometriose leider oft erst spät gestellt wird.  

Augusta-Chefärztin Priv.-Doz. Dr. Gabriele Bonatz hat eine ganze Reihe von Experten eingeladen, die nicht nur Patienten (Freitag) informieren werden, sondern (am Samstag, 10 bis 13 Uhr) auch Ärzte. Darunter ist auch, Prof. Dr. med. Dr. h. c. Adolf E. Schindler, der ehemalige Direktor der Universitätsfrauenklinik Essen, Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Stiftung Endometriose Forschung sowie Direktor des Instituts für Medizinische Forschung und Fortbildung.