DCCV und NRW-Gastroenterologen in der Gebläsehalle

Die Ursache ist unbekannt – und die Krankheit heilt nie aus. Rund 320.000 Menschen in Deutschland leiden unter chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, die einen dauerhaften Einschnitt in das Leben bedeuten. Körper und Seele werden beeinträchtigt, und die Betroffenen tun gut daran, die Krankheit zu akzeptieren – und das Beste aus der Situation zu machen.

Esbeth Twelenkamp ist ein gutes Bespiel dafür, wie Patienten mit ihrer besonderen Situation umgehen können: Die Vorsitzende der Deutschen Morbus Crohn / Colitis Ulcerosa Vereinigung (DCCV) in NRW war beim Fototermin ein Ausbund an Heiterkeit und machte jede Menge Faxen. Sie warb allerdings sehr ernsthaft für das Arzt-Patienten-Seminar, das im Rahmen der 22. Jahrestagung der Gesellschaft für Gastroenterologie in NRW in der Gebläsehalle der Hattinger Henrichshütte stattfand.

Während die Gastroenterologen unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Andreas Tromm, dem Chefarzt der Inneren Klinik des Evangelischen Krankenhauses, zwei Tage lang in der Halle tagten, tauschten sich die Betroffenen lediglich für ein paar Stunden aus: Elsbeth Twelenkamp moderierte die Veranstaltung, die – wie stets – hervorragend besucht war.

Prof. Tromm, gleichzeitig Präsident der Gesellschaft für Gastroenterologie in NRW - hatte allen Grund zur Freude. „Die Jahrestagung war ein voller Erfolg. Sie diente der Wissensvermittlung – auch beim Pflegepersonal - und hat unsere Stadt Hattingen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.“