NRW-Gastroenterologen
treffen sich in Hattingen

Prof. Dr. Andreas Tromm hat allen Grund zur Freude. „Die 22. Jahrestagung der Gesellschaft für Gastroenterologie in NRW“, so der Chefarzt der Inneren Klinik im Evangelischen Krankenhaus Hattingen( EvK), Vorsitzender der Gastroenterologen und gleichzeitig Tagungspräsident, „findet auf der Henrichshütte bei uns in Hattingen statt.“

Internisten aus dem größten Bundesland der Republik treffen auf geballte medizinische Kompetenz, hören zwei Tage lang das Neueste u.a. über Notfallsituationen und Intensivmedizin, über „Gastroenterologie in der hausärztlichen Praxis“ und über „chronisch entzündliche Darmerkrankungen“ Und die Mediziner werden schließlich angeregt über alle Themen diskutieren.

Es gibt diverse Satellitensymposien und die Experten sprechen über „Interventionelle Endoskopie“ und „Kontrastmittel-Sonographie“, aber auch über den Umgang mit Therapienebenwirkungen. „Der Kongress“, so Prof. Tromm in seinem Grußwort, „ berücksichtigt alle aktuellen Themen der Viszeralmedizin und wird Gastroenterologen aus Praxis und Klinik sowie der Grundlagenforschung zusammen führen.“

Während es am Samstag bei den Experten unter anderem um das Thema Onkologie geht, findet von 9.15 bis 13 Uhr das Arzt-Patienten-Seminar der DCCV statt – moderiert von Elsbeth Twelenkamp, die als Ansprechpartnerin im Landesverband NRW der Deutschen Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV) e.V. fungiert. Die DCCV ist der Selbsthilfeverband für über 320.000 Menschen mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) in Deutschland.

Schon am Donnerstagabend (21. März) starten junge Mediziner in den ersten Termin der Tagung, das „Forum Junge Gastroenterologie“. Freitagmittag ist Vorstandssitzung von GastroNRW. Gesellschaftlich wird es am Freitagabend im „Henrichs“. Bis in die Nacht darf es dort aber nicht gehen, denn schon um 8 Uhr beginnt am Samstag die Mitgliederversammlung der Gastro-Experten.