Sechs Tonnen Klimaanlage
auf’s Krankenhausdach gehievt

Mehr als sechs Tonnen schwer und über 200.000 Euro teuer ist die dringend benötigte neue Kältemaschine für die zentrale Kühlung der Operationssäle und der Intensivbehandlungs-Abteilung, die gerade rechtzeitig zu den hoffentlich noch vielen warmen Sommertagen im Evangelischen Krankenhaus Hattingen (EvK) in Betrieb genommen wurde.

Die Geschäftsführung investierte in zukunftweisende Technik: Das neue Gerät zeichnet sich aus durch kurze Wege bei der Verrohrung, was in Verbindung mit der modernen Kältetechnik sowohl die Energiekosten minimieren als auch die Wirtschaftlichkeit der zentralen Kälteversorgung optimieren wird.

Die Inbetriebnahme verlief zur Freude aller Beteiligten ohne jede Komplikation. Mit einer zukunftweisenden Kälteleistung von ca. 480 KW ist die neue Kälteanlage am EvK auf dem modernsten Stand der Technik und zusätzlich mit einer freien Außenkühlung ausgestattet. So muss z.B. im Winter nicht die gesamte Anlage mit voller Leistung laufen, sondern kann unabhängig von anderen Räumlichkeiten z.B. die Großgeräte in der Radiologischen Praxis ohne Unterbrechung versorgen.

Vor Installation der neuen mussten die hauseigenen Fachkräfte Bernd Piepiora und Roland Schumann noch zwei ca. zehn Zentimeter dicke Elektrokabel von 80 Metern Länge über sechs Geschosse hinweg neu verlegen. Außerdem musste eine aufwändige Stahlkonstruktion auf dem Dach von Ebene 6 errichtet werden. Schließlich folgte die millimetergenaue Arbeit des Präzisions-Kranes vom Wirtschaftshof aus (Bild).