EvK gehört zu Top Ten
beim Schmerzmanagement

Über „Aktuelle Aspekte der Schmerztherapie im Akutkrankenhaus“ referierte Dr. med. Ulrich Ringeler im Rahmen einer Inhousefortbildung vor Mitarbeitern des Evangelischen Krankenhauses Haattingen (EvK). im überfüllten Seminarraum hoch über den Dächern der Stadt.
Der Vortrag befasste sich u.a. mit dem Stufenschema der Schmerztherapie, mit Interaktionspotentialen, Bedarfsmedikation und dem Umgang damit. Ringeler präsentierte den Zuhörern die gängigen Schmerzmedikamente sowie deren Vor- und Nachteile, Nebenwirkungen und Kombinationsmöglichkeiten und ließ dabei seine langjährigen Erfahrungen in der Schmerztherapie einfließen.
Dr. Ringeler ist Chefarzt der Abteilung für Anästhesie, Intensiv- und Schmerztherapie an der Paracelsus-Klinik in Düsseldorf-Golzheim. Er wohnt in der Nähe von Hattingen und hat am Bochumer Bergmannsheil und am Alfred Krupp Krankenhaus in Essen Steele gearbeitet. Im Verlauf seiner Ausführungen stellte der Referent auch das Schmerzmanagement seiner eigenen Klinik vor.

Krankenpflegeschüler/innen waren bei der von Marcus Fritz organisierten und von der Firma Mundipharma unterstützten Veranstaltung ebenso vertreten wie der Chefarzt und alle anderen Berufsgruppen. Dr. Ringeler beglückwünschte das Hattinger Team für die bisher geleistete Arbeit im Schmerzmanagement. "Mit ihrer Ablaufsteuerung, Plänen, Dokumenten und Bögen“, sagte er, „gehören sie zu den Top Ten der Klinken im Ruhrgebiet.“ Er könne das so sagen, weil er Mitglied bei Certkom ist und schon an der Zertifizierung einiger Krankenhäuser beteiligt war."
Certkom ist die Gesellschaft für qualifizierte Schmerztherapie e.V. Dr. Ringeler empfahl eine Zertifizierung durch diese Gesellschaft und machte deutlich, dass die Pflege sich als erste Berufsgruppe mit der wissenschaftlichen Erforschung und dem Umgang mit Schmerzen beschäftigt habe. Er fügte augenzwinkernd an, dass die Mediziner da früher hinterher gehangen hätten."