Laufend Solidarität zeigen:
3. Lauf gegen Brustkrebs am 21. April

„Nach der hervorragenden Resonanz und sehr viel positivem Input blieb uns nichts anderes übrig - es wird auch 2013 einen Solidaritätslauf gegen Brustkrebs geben“, kündigt Priv.-Doz. Dr. Gabriele Bonatz, Chefärztin des Brustzentrums und der Frauenklinik der Augusta-Kranken-Anstalt, augenzwinkernd und gleichermaßen erfreut die Neuauflage der sportlichen Aktion an. Deswegen heißt es erneut „Bochum läuft“ – und das für einen guten Zweck. Wenn am Sonntag, 21. April, um 11 Uhr das Warm-Up zum 3. Solidaritätslauf gegen Brustkrebs beginnt, hoffen die Organisatoren auf einen ähnlich positiven Zuspruch wie bei den beiden letzten Veranstaltungen, bei denen jeweils rund 700 Teilnehmer durch den Stadtpark walkten und joggten.

Unter ihnen war im Vorjahr auch Melanie Paschke, die sich vor allem von der entspannten und angenehmen Atmosphäre der Aktion begeistert zeigte. Auch wenn es bei dem Lauf nicht um Zeiten und Leistungen geht, Ehrgeiz hat die ehemalige „First Lady“ des deutschen Sprints dennoch entwickelt. „Mich hat es mächtig gewurmt, dass ich die Strecke im letzten Jahr nicht geschafft habe“,  gibt die einstige Spitzensprinterin unumwunden zu.  Und so hat sie nach der Premiere in 2011 „den inneren Schweinehund überwunden“, sich ein Vierteljahr auf den 2012er Lauf vorbereitet. Statt wie 2011 zu walken, war die jetzt 43-Jährige letztes Jahr gemeinsam mit Sabine Braun durch den Stadtpark gejoggt und hatte zudem das Aufwärmprogramm für die Teilnehmer übernehmen.

Unterstützt wird der Lauf, der vom Verein „Aktiv gegen Brustkrebs“ initiiert und ins Leben gerufen wurde, auch in diesem Jahr wieder von zahlreichen Partnern. Die Leichtathletik-Abteilung des VfL Bochum ist federführend für den organisatorischen Ablauf zuständig, die Selbsthilfegruppe für Krebsbetroffene rührt die Werbetrommel und die Krankenkassen AOK und Barmer GEK setzen sich gemeinsam für die unterstützenswerte Aktion ein. „Mit diesem Lauf wird das Thema Brustkrebs aus der Tabuzone geholt“, hebt Dirk Bergmann, Regionalgeschäftsführer der Barmer, das Hauptanliegen des Solidaritätslaufes hervor.

Eine weitere ist es, den Verein „Aktiv gegen Brustkrebs“ und dessen Arbeit in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. „Der Name des  Vereins ist Programm“, so die Vorsitzende Esther Götzl. Vor drei Jahren gegründet, will man darauf aufmerksam machen, dass Sport sowohl präventiv großen Einfluss hat, und sich zudem positiv auf den Heilungsprozess von Brustkrebserkrankungen auswirkt. „Wir wollen zu mehr sportlicher Aktivität motivieren. Denn Studien belegen, dass zum Bespiel regelmäßiges Laufen das individuelle Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, senkt“, so  Gabriele Bonatz. Parallel dazu steht der Verein Kindern betroffener Frauen zur Seite, hat ein mittlerweile umfangreiches Kursprogramm im Angebot und lädt regelmäßig zu Expertenmeetings ein.

Infos:

Der 3. Solidaritätslauf gegen Brustkrebs startet am Sonntag, 21. April, um 9 Uhr mit der Ausgabe Startunterlagen am Bismarckturm. Meldeschluss ist um 10.30 Uhr, um 10.35 wird Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz die Teilnehmer begrüßen. Das musikalische Warm-up mit Musik und der Sport-Prominenz beginnt um 11 Uhr. Um 11.15 Uhr werden die Walker und NordicWalker auf die Strecke geschickt, um 12 Uhr erfolgt der Start der Läufer.

Anmeldungen unter www.aktivgegenbrustkrebs.org oder im Sekretariat der Augusta-Frauenklink unter Tel.: 0234-517-2703.