„Oscar“ als Ansporn für das Augusta-Küchenteam

Auch die Bochumer Medien würdigten gerade die Leistung von Ralf Meyer, der mit seinem innovativen Küchenkonzept und seinem engagierten Team den renommierten „Frankfurter Preis“ in der Sparte „Care“ (also Pflege) gewonnen hat. „Das ist gewissermaßen der Oscar für Großküche und Gemeinschaftsverpflegung“, so Meyer. „Das ganze Team ist stolz auf diese Auszeichnung – und wir verstehen den Preis in erster Linie als Ansporn, uns immer weiter zu verbessern.“

Beim Pressegespräch erläuterte der Chef de Cuisine einmal mehr, wie sein frischebasiertes Konzept funktioniert. Die kleinen Speisen, die er den Damen und Herren von Zeitung und Radio an diesem Morgen präsentierte, zeigten offenkundig, was Meyer meinte: Ausschließlich frische Produkte zeitnah verarbeiten und dem Gast – Meyer sagt niemals: „Patienten“ – zeitnah und in sehr guter Qualität servieren. Wobei der Chef auch immer auf die optische Qualität achtet.

Im Augusta gibt es jetzt sogar einen Kräutergarten, mit vielen duftenden Schätzen wie z.B. Basilikum oder Zitronenmelisse. Dieser Garten soll in Kürze noch erweitert werden. „Wir produzieren schon viel, aber wir brauchen noch erheblich mehr.“

Preisträger 2012 neben der Evangelischen Stiftung Augusta waren das Consortium Gastronomie (Wiesbaden) und das Studentenwerk Berlin. Der „Frankfurter Preis“ honoriert alle zwei Jahre zukunftsweisende konzeptionelle wie unternehmerische und persönliche Leistungen im Markt der Gemeinschafts­verpflegung in drei Kategorien.

Weitere Bilder von der Preisverleihung:
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