Das Drama im pfälzischen Weilerbach, bei dem am 5. März ein Rentner zwei Ärzte erschoss, weckt Erinnerungen an den 3. März 1999, als Prof. Dr. Karl Bremer, damals Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie, nach Dienstschluss auf dem Parkplatz des Augusta von dem Ehemann einer ehemaligen Patientin niedergeschossen wurde.

Die Aktuelle Stunde des WDR ließ deshalb in ihrem Beitrag am 6. März neben Prof. Bremer auch Prof. Dr. Alexander S. Petrides zu Wort kommen, der damals schon Ärztlicher Direktor der Augusta Kliniken war und das Unglück gewissermaßen hautnah miterlebte.

"Der 78-jährige Todesschütze von Weilerbach in Rheinland-Pfalz war nach Einschätzungen der Polizei geistig verwirrt", heit es im WDR-Internet. "Außerdem habe er seine tödlichen Schüsse auf zwei Ärzte und sich selbst geplant. Darauf deute eine Art Abschiedsbrief mit seinem Letzten Willen hin, der im Haus des Mannes gefunden wurde, sagte ein Einsatzleiter der Polizei am Dienstag in Kaiserslautern. Der krebskranke Mann habe zudem ein kleines Waffenarsenal besessen. Fahnder fanden sechs Gewehre und drei Pistolen bei ihm."

Prof. Dr. Karl Bremer ist im Augusta immer noch ein gern gesehener und häufiger Gast: Unter anderem ist er Vorsitzender des Fördervereins der Onkologie.

Hier ist der Link zum WDR-Beitrag