30 Jahre Funk und Fernsehen in der Augusta-Kranken-Anstalt

Mit einer vierstündigen Jubiläumssendung zum 30-Jährigen Bestehen ging der Augusta Krankenhaus Funk und Fernsehen (AKF) am letzten Samstag über den Äther.

Begrüßt und eingeleitet wurde der Tag von zwei Moderatoren der ersten Stunden. Irmtraud Lichtenthäler und Thomas Rötsch berichteten von ihren ersten Erfahrungen und Eindrücken beim AKF. „Natürlich ist es durch die heutigen technischen Möglichkeiten leichter ein vielseitigeres Programm für den Zuhörer zu kreieren“, berichtete Rötsch, „aber nichts funktioniert ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer, die im Laufe der Jahre den AKF unterstützt und ausgebaut haben.“ Abschließend stellten die Beiden ein buntes Sonderprogramm zum Hören und Sehen für alle Geschmäcker in Aussicht:

Los ging es mit Schülerinnen und Schülern der Graf-Engelbert-Schule. Die Schulband der Klasse 9a mit Robin Meissner (Gitarre), Christoper Pohl (Bass) und Marcel Domeyer (Schlagzeug) brachten mal so richtig rockige Töne in die Krankenhaus-Kapelle. Die 15-jährigen zeigten aber mit einer Eigenkomposition, dass sie sich auch auf ruhigere Töne verstehen. Anschließend überzeugte Ricardo Paga am Klavier u.a. mit einem flotten Stück aus dem Musical „Mary Poppins“ und Lena Schmidt unterstützte die Aktion mit dem legendären ABBA-Stück „I Have A Dream“ als Sologesangsstück.

Zwischendurch gab es immer wieder Live-Interviews u.a. mit dem ehemaligen Krankenhauspfarrer Heinrich Henkst, dem Musiker Gerald Jurdzinski, Achim Brüheim vom Musikertreff Ruhr sowie zwischen den Krankenhausmoderatorinnen Nel und Mauren Scharmentke.
Besonders freuten sich die AKF-Mitarbeiter Irmtraud Lichtenthäler und Wolfgang Gasior auf ein Interview mit dem Geschäftsführer der Augusta Kliniken Bochum Hattingen, Ulrich Froese. Neben den Antworten zu allgemeinen wirtschaftlichen, humanitären, baulichen aber auch künstlerischen Fragen bedankte sich Ulrich Froese ausdrücklich bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die 30 Jahre AKF überhaupt erst möglich gemacht haben. „Nur durch deren unermüdlichen Einsatz“, so der Geschäftsführer, „werden dem Hörer direkt die Musikwünsche bis ans Bett geliefert. Durch die Musik und deren Untermalung mit wunderschönen Bildern helfen die ehrenamtlichen Mitarbeiter so die Patienten etwas von Sorgen, Schmerz und Eintönigkeit abzulenken.“ Da fiel ihm die Zusage zur Idee, den Krankenhausfunk zukünftig auch in die Häuser nach Linden und Hattingen zu übertragen, nicht schwer.

Unterdessen ging es in der Kapelle mit dem Gitarristen Gerald Jurdzinski weiter. Dieser trug seine Lieder mit außergewöhnlichen Texten zu den wichtigsten Themen des Lebens vor.

Ein zusätzliches Highlight bildete der Gospelchor „Children of Light“ unter der Leitung von Angelika Henrichs. Diese trugen ihre stimmungsvolle Musik im Foyer des Krankenhauses vor. Viele zufällig vorbeikommenden Patienten und Besucher blieben stehen, um deren Wohlklang zu genießen. „In den meisten Eingangshallen von großen Gebäuden gibt es oft eine ganz besondere Akustik“, bestätigte später die Leiterin, „daher habe ich mich schon den ganzen Tag auf diese Veranstaltung gefreut.“

Zum Glück wurde diese - wie auch die anderen Beiträge - von den fleißigen Helfern (u.a. Marcus Griese, Klaus-Theodor Jaeger, David Schmidt, Peter Specht, Jan Zaretzke) im Hintergrund aufgezeichnet, so dass noch viele Zuhörer und –seher mit den Darbietungen erfreut werden können.