Dr. Jochen Beyer informiert mit Kollegen bei Telefon-Aktion der AOK

Viele Menschen habe Krampfadern, aber nicht allen konnte offenbar schon geholfen werden. "Es gibt sehr viel Unsicherheit bei den Menschen", stellt Dr. Jochen Beyer nach Abschluss der hochkarätig besetzten Telefonaktion in den Räumen der AOK fest. "Vor allem Beratung tut Not, denn in den verschiedenen Stadien der Erkrankung gibt es durchaus unterschiedliche Therapiekonzepte."

Nach zunächst zögerndem Beginn standen die Telefone kaum noch still bei den Venenexperten des Josef Hospitals und der Augusta Kliniken. Neben Dr. Beyer, dem Chefarzt der Gefäßchirurgie und des Gefäßzentrums am Augusta, standen auch Prof. Dr. Achim Mumme und Prof. Dr. Markus Stücker vom katholischen Klinikum Bochum sowie Björn Lehmann von der AOK und Lothar Fehlberg, Geschäftsführer des Sanitätshauses Amberg für die Fragen der Anrufer zur Verfügung.

"Ein Teil der Menschen", so Dr. Beyer, "hatte sehr spezielle Fragen zu den unterschiedlichen Operationstechniken." Sie seien teilweise verwirrt gewesen und überfordert mit der Menge der verschiedenen OP-Techniken, womit wieder der Bogen gespannt wurde zur Notwendigkeit umfassender Beratung. Erstaunlich fand der Augusta-Chefarzt auch die Tatsache, dass bei dem einen oder anderen Anrufer offenbar die Ursache seiner Beschwerden noch nicht gefunden wurde.