Hans-Dieter Pützer
in den Ruhestand verabschiedet

Das Goldene Kronenkreuz der Diakonie, viele freundliche Worte und eine Menge Geschenke gab es am vergangenen Freitag für Hans-Dieter Pützer, den Verwaltungschef des Augusta-Seniorenheims am Lindener Kesterkamp. Pützer wurde nach fast 33 Jahren von vielen Gästen und Weggefährten in den Ruhestand verabschiedet.

Ulrich Froese, Geschäftsführer der Augusta Kliniken und des Evangelischen Krankenhauses Hattingen, gab seinem Leitenden Angestellten  viel Lob mit auf den Weg – und Manfred Schmidt, Pfarrer im Ruhestand, ließ nach seiner kurzen Ansprache den Ex-Verwaltungschef mit Gesang hochleben. Pützer war einer der „Architekten“ des Lindener Zentrums für Altersmedizin und Pflege (LiZAP).

„Die wollten uns als Evangelisches Krankenhaus Linden wegrationalisieren“, erinnert er sich an die Zeit vor 1990, „aber gemeinsam mit dem Augusta und Herrn Froese haben wir diese Klippen umschifft und uns im Bereich Altersmedizin neu aufgestellt.“ Heute genießt das Haus in der Geriatrie einen exzellenten Ruf weit über Bochum hinaus.

Von 1984 bis 1993 hatte das Lindener Krankenhaus das für 30 Mio. Mark neu gebaute Altenkrankenheim am Glockengarten von der Stadt Bochum gepachtet, und Norbert Bongartz war Leiter dieser Einrichtung, bis 1994 am Kesterkamp das eigene Haus mit 100 Einzel- und vier Doppelzimmern fertiggestellt war. Als sich Bongartz, jetzt Leiter des Seniorenheims am Kesterkamp, und Pützer 1984 kennenlernten, arbeitete der Neu-Pensionär schon fünf Jahre im Evangelischen Krankenhaus Linden und leitete das Rechnungswesen. Langjährige Mitarbeiter erinnern sich gerne an die vielen leckeren Kuchen, die seine Ehefrau Anne zu bestimmten Anlässen gebacken und den Kollegen ihres Mannes spendiert hatte. Dieser Tradition folgte sie – natürlich - auch bei der Abschiedsfeier im Saal des Seniorenheimes.

In dem winzigen Ort Kreepen – in der Nähe von Rotenburg/Wümme – hat die Familie Pützer inzwischen ein zusätzliches Domizil, das man in der Zukunft sicherlich öfter besuchen wird als dies bisher der Fall war. Befürchtungen, dass er in der Zukunft zu viel Zeit haben könnte, zerstreut der „Jung-Rentner“ mit einer leichten Handbewegung. „Ich habe drei Enkelkinder im Alter von einem bis zu fünf Jahren“, lacht er. „Da hat der Opa immer etwas zu tun.“