Augusta Kliniken Bochum Hattingen beteiligen sich an Protesten in Düsseldorf

Rund eine Milliarde Euro werden den deutschen Krankenhäusern zukünftig fehlen. Der aktuelle Tarifabschluss im öffentlichen Dienst (6,3 Prozent in zwei Jahren), die Angleichung von Urlaubstagen bei unter 30jährigen sowie die aktuelle Tarifsteigerung für Ärzte (über drei Prozent) belasten die Etats, während gleichzeitig die Budgets nicht wachsen.

Bei einer Informations- und Protestveranstaltung der KGNW, am 25. April, in der Mitsubishi Electric Halle in Düsseldorf werden weit über 5.000 Teilnehmer aus allen NRW-Krankenhäusern den Forderungen der KGNW Nachdruck verleihen. Geschäftsführung sowie Mitarbeiter der Augusta Kliniken Bochum Hattingen werden mit einem Bus zu dieser Großveranstaltung fahren, denn allen Krankenhäusern droht eine massive Unterfinanzierung.

Auf die prekäre Entwicklung machen Plakate die Patienten, Besucher und Mitarbeiter der Häuser aufmerksam: „Wann immer das Leben uns braucht, sind wir für die Menschen da. Medizinische Sicherheit aber braucht sichere Finanzierung“, ist eine der Kernaussagen. Weiter wird betont, dass auch die Beschäftigten in den Krankenhäusern an der allgemeinen Lohnentwicklung teilhaben müssen, und dass die 250.000 Arbeitsplätze allein in Nordrhein-Westfalen für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung erhalten bleiben müssen. Die Forderung an die Bundesregierung: Finanzielle Hilfen sind unumgänglich und die NRW-Politiker müssen jetzt handeln.

Zusätzlich werden in 167 Städten über 3.000 großflächige Plakate die Bevölkerung über die Lage der deutschen Krankenhäuser informieren. Die Seite „Jobkiller.Gesundheitspolitik“ informiert auf Facebook.