OTA-Premiere mit zwei„dreifachen Einsern“

Gleich zwei „dreifache Einser“ gab es als Top-Abschlussnoten beim Examen der operationstechnischen Assistenten (OTA, m/w) an der Augusta-Akademie in Bochum-Linden: Merijam Alikadic und Robert Grabowski haben schriftlich, praktisch und mündlich mit der Spitzen-Note abgeschlossen. Die Akademieleitung freut sich über sieben Absolventen. 15 Bewerber hatten vor drei Jahren die neue Weiterbildung begonnen. Zukünftig werden alle Absolventen in Operationssälen eingesetzt.

Uwe Machleit, Fachleiter der Augusta-Akademie, bilanzierte, dass die Schüler mindestens 3.400 Praxisstunden in den verschiedenen OP-Abteilungen, Endoskopien und Zentralsterilisationen, aber auch in den Notaufnahmen, Ambulanzen und auf den Stationen der Augusta-Kliniken in Bochum und Hattingen ableisten mussten. Zusätzlich gab es über 1.700 Stunden Theorie.

Annette Hipler, die Fachbereichsleitung der OTA-Ausbildung, beglückwünschte die Prüflinge und dankte zusätzlich den Dozenten: „Besonders Dr. Heinz-Werner Meinhardt hat durch seine innovativen Ideen - Knetmodelle und Fahrradschläuche - viel Verständnis für die besondere Situation im OP vermitteln können.“
Mit
 der Prüfung haben die Absolventen mehr als gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt: OTAs werden händeringend gesucht. Alle Absolventen haben natürlich eine Festanstellung gefunden. Vier bleiben in den Einrichtungen der Evangelischen Stiftung Augusta (Bochum/Hattingen).

Annegret Hintz-Düppe von der Augusta Pflegedienstleitung übermittelte den Absolventen Gruß- und Dankesworte von Ulrich Froese, dem Geschäftsführer der Evangelischen Stiftung Augusta – und der neue OTA-Kurs ließ dann sogar Doktorhüte sprechen. Und einer der aktuellen Altenpflegekurse kam überraschend vorbei und brachte den glücklichen Examinierten ein Ständchen.