Studenten aus M'-Gladbach informieren sich über die Highlights der Augusta-Küche

„Aus der Stadt des kommenden Deutschen Meisters kommen wir“, sagte Prof.  Jens Wetterau lächelnd zwischen zwei Gabeln leckerem Gemüse. „Aus Mönchengladbach. Von da, wo auch die einzig wahre Borussia herkommt.“ Der fußballbegeisterte Hochschullehrer und einige seiner Studenten waren zu Gast in der Küche der Augusta Kliniken.

Dass man den Mann nur allzu leicht für einen seiner Studenten hält, ist er gewohnt. Mit gerade 30 ist er Professor geworden – und er sieht immer noch so aus, als habe er das dritte Lebensjahrzehnt noch lange nicht vollendet. Gut, inzwischen ist er 35 Jahre alt, aber den Schalk (siehe oben) hat er immer noch im Nacken.

Catering, Tourismus und Hospitality studieren die acht jungen Leute, die sich in der Küche umschauten. Freundlich und kompetent wie immer wurden die Gäste begleitet vom Chef de Cuisine Ralf Meyer, der die kleine Gruppe herumführte in seinem Reich. Dass auch reichlich verköstigt wurde, ist für Meyer eine Selbstverständlichkeit. „Wer uns besucht, soll einen Eindruck von unseren Produkten bekommen“, sagt er immer.

Die Studentinnen und Studenten probierten ayurvedische Kost ebenso wie viele andere Standards der Meyerschen Frischeküche. Dabei entschuldigte sich der Chef, dass „ich Ihnen hier nur das Zweitbeste serviere. Das Beste ist immer für unsere Gäste.“ Und damit meint er die Patienten, denen er ihren Aufenthalt im Augusta so angenehm und lecker gestalten möchte wie eben möglich. Den Besuchern schmeckte es dennoch hervorragend.

Die Gruppe von der Hochschule Niederrhein studiert mit ca. 25 weiteren Kommilitonen im fünften von sechs Semestern. „Es ist ein schwerer Studiengang“, stellt einer der jungen Leute fest. „Von 65 Studienanfängern sind gerade noch gut 30 übrig geblieben.“ Den Studiengang gibt es übrigens erst seit 2006.