Große Zufriedenheit der Veranstalter beim 1. Hattinger Gefäßtag

Stühle rücken hieß es beim 1. Hattinger Gefäßtag am vergangenen Wochenende. „Mit so großem Interesse hatten wir nicht gerechnet“, so Andreas Hoffmann, Leitender Arzt der Gefäßchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Hattingen (EvK).

Fast 200 Zuhörer wollten sich in verschiedenen Vorträgen über Diagnostik und Therapie bei der arteriellen Verschlusskrankheit, Krampfaderdiagnostik und –therapie sowie über Risiken von Gefäßerkrankungen informieren, so dass noch etliche Stühle im Vortragsraum dazugestellt werden mussten. Die Initiatoren Dr. Desdemona Walinger, Ärztin für Gefäßchirurgie und Phlebologie, Dr. Detlef Longwitz, Leiter des Angioradiologischen Instituts am Augusta und Andreas Hoffmann sowie sein Kollege Rainer Köhnen, Oberarzt vom EvK kurzfristig entschieden wegen des großen Andrangs, ihre Vorträge gleich zweimal zu halten.

Neben den Vorträgen wurden aber auch verschiedene Untersuchungen kostenlos angeboten. Der Einzelne konnte ein Aneurysma-Screening an seiner Bauchschlagader, Untersuchungen der Halsschlagader und – als wichtige Grunduntersuchung – eine Blutdruckmessung durchführen lassen. Zur Stärkung zwischen den einzelnen Informations- und Untersuchungsangeboten wurden den Besuchern ein kleiner Imbiss gereicht.

Einig waren sich die Veranstalter abschließend darüber, dass es im nächsten Jahr einen 2. Hattinger Gefäßtag geben wird. JüP