Ulrich Froese: Von 60 Jahren fast 32 Jahre Augusta

Mehr als die Hälfte seines Lebens hat Ulrich Froese für die Augusta-Kranken-Anstalt gearbeitet. Fast 32 Jahre an einem Arbeitsplatz – das klingt aus heutiger Sicht mehr als rekordverdächtig.  Am Freitag, 6. Mai, feierte der Geschäftsführer  und Stiftungsvorstand mit Freunden, Mitarbeitern und Weggefährten der beiden Augusta-Kranken-Anstalten in Bochum sowie des Evangelischen Krankenhauses Hattingen seinen 60. Geburtstag.  

Mitarbeiter aller Standorte und Firmen der Evangelischen Stiftung Augusta ließen Blumen sprechen für ihn, der schon bei zahllosen Gelegenheiten selbst Blumen überreichte. Und sie spendeten statt eines Geschenks für die Herzensangelegenheit des Chefs, den Förderverein Augusta Afrika e.V..

Froese dankte für die vielen Glückwünsche und betonte, was für ein tolles Team er doch habe. "Ich arbeite gerne hier", sagte er und fügte an, dass alle Anwesenden doch wohl offenkundig auch gerne dabei sind in der großen Augusta-Familie. Mario Kleist, der Kaufmännische Leiter im EvK Hattingen, sprach die offiziellen Wort und überreichte die Spenden der Gratulanten sowie ein Bild, auf dem fast alle Verwaltungsleute zu sehen sind. Küchenchef Ralf Meyer zauberte mit seinem engagierten Team zwei Stunden lang live in der Personalcafeteria und bewirtete die Gäste.

Der weit gereiste Kosmopolit Ulrich Froese, dem seine Mitarbeiter höchste Sachkompetenz attestieren, kam eher zufällig ins Gesundheitswesen. „Ich hatte mich im Augusta eigentlich nur einmal informieren wollen, wie so ein Krankenhaus-Betrieb funktioniert“, erinnert er sich an den Herbst 1978, als er bei Verwaltungsdirektor Emanuel Honcek vorsprach. „Der fragte aber nur, ob ich evangelisch und ein guter Mensch sei“, lacht Froese. „Und schon war ich eingestellt.“

Damit war der frisch gebackene Diplom Volks- und Betriebswirt, der auch Geschichte und Pädagogik studiert hatte, ab 1. Juli 1979 zuständig für das Finanz- und Rechnungswesen. „Bevor ich die Stelle antrat,  war ich noch ein halbes Jahr im Ausland.“ Schon im Juli 1985 wurde der Sohn eines Richters und einer Lehrerin Geschäftsführer im Augusta.