Ev. Krankenhaus investiert in Energieeffizienz

In optimale Raumluftqualität zugunsten der Menschen auf der Intensivstation und gleichzeitig hohe Energieeffizienz hat die Geschäftsleitung des Evangelischen Krankenhauses (EvK) jetzt mehr als 200.000 Euro investiert.

Ein riesiger Kran hatte vor wenigen Wochen sehr große Gehäuse und Einzelteile für die neue Anlage zur Energieoptimierung und Wärmerückgewinnung direkt auf das Dach der Ebene 6 vor der Intensivstation gehievt. Der erfahrene Josef Rohde bediente den riesigen Kran, der ein Eigengewicht von 62 t hatte und mit seinem 50 Meter-Ausleger nicht weniger als 90 t heben kann.

Die bautechnische Sanierung wird ca. zwei Monate in Anspruch nehmen. Bernd Piepiora vom Technischen Dienst des EvK koordiniert alle Maßnahmen. „Wir rechnen“, so sagt der Technische Leiter Karl Otto Meiswinkel, „mit einer Amortisationszeit von ca. vier Jahren.“

Mit der innovativen Gegenstrom-Schicht-Wärmeaustauscher-Technologie wird eine hoch effiziente  Wärme- und Kälterückgewinnung ermöglicht, die der alten, verbrauchten Abluft Wärme- und Kältepotentiale von bis zu 80 Prozent entzieht. „Gut für die Umwelt ist außerdem“, so Bernd Piepiora, „dass mit nur einer Kilowattstunde (kWh) Strom etwa 15 kWh einspart werden, die sonst für Wärme bzw. Kälteerzeugung verbraucht würden.“

Das System gewährleistet außerdem eine keim- und schadstofffreie Wärmeübertragung  die einen extrem hohen Gesamtnutzen bei höchster Raumluftqualität garantiert.